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Sonntag, 09 Dezember 2012 21:56

Tag 1: PARTY.SAN Open Air 2012 - 09. - 11.08.2012

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Alle Jahre wieder, heißt es, wenn das PARTY SAN OPEN AIR zum fröhlichen Feiern lädt. Nun schon zum zweiten Mal auf dem Flugplatz in Schlotheim. Auch 2012 konnte man wieder Allerhand erleben.

 Donnerstag, 09. August 2012

 

Die Anreise erfolgt bei der Fraktion aus dem schönen Süden immer schon am Mittwoch, eine Tradition die es zu halten galt. Eine entspannte Atmosphäre herrschte schon am ersten Tag unter den anwesenden Metalfans und die abendliche Metaldisko diente zum Kennenlernen und Begrüßen von Freunden aus aller Welt.


Um 16:30 Uhr wollte ich mich eigentlich zu Dead Congregration einfinden. Aber aufgrund des Headliners am Donnerstag, der Bolt Thrower sein sollte, bildete sich schon eine beachtliche Schlange. Nach über einer guten Stunde Beine in den Bauch stehen, mehr oder weniger gut gekühltem Dosen und vielen neuen Bekanntschaften, durfte man noch den letzten Takten von In Solitude lauschen. Und schon folgte eines meiner persönlichen Highlights – Necros Christos. Die Berliner zogen mit einer Art okkulten Messe über die Bühne, und hinterließen einen bleibenden Eindruck, denn ihre Attitüde leben die Jungs auch aus. Die ist jedenfalls nicht alltäglich, denn Texte die thematisch am alten Testament angelegt in ein Death/Doom gewandt gepackt werden, sind wohl außergewöhnlich zu nennen.


Zeit für das volle Fressbrett gab es mit Nifelheim. Dieser Auftritt war bösartig und auf ganz hohem Niveau. Black Metal lastiges Gethrashe, da blieb kaum ein Nacken unbewegt. Eine gleichwertige Dynamik fand man auch auf der Bühne vor, die Schweden schienen trotz schwarz Metall richtig gut gelaunt zu sein. So langsam kam die Stimmung richtig in Fahrt, spielwütige Bands, gut gemischter Sound und bangende Besucher. Die Sonne senkte sich über die Bühne in Schlotheim und die Allstar-Band Vallenfyre um Frontmann Gregor Mackintosh (Paradise Lost), knallten mit doomigen Death Metal über das Festival. Nach so viel Nackentraining war ich froh um die kleine Erholungspause, die durch Solstafir geboten wurde. Dennoch waren genug Besucher vor der Bühne versammelt und zur fortgeschrittenen Stunde forderte die aus Island stammende Band ihren Tribut ein, und bekam diesen auch. Mein Gusto konnte nicht ganz getroffen werden, aber die Masse vor der Bühne sprach eine andere Sprache bei diesem atmosphärischen „Stell dich ein“.


Fröhliche Ruhrpott Schnauze und Thrash Metal alter Schule, das können nur die Gelsenkirchner von Sodom sein. Eine Band die wohl nie langweilig wird. Leider ging der Spaß nur eine gute halbe Stunde. Dem ewig langem Soundcheck seis gedankt. Für die die groß angekündigte Geburtstagssause war die Spielzeit sehr mager. Ein Rundumschlag aus 30 Jahren Bandgeschichte wäre durchaus geil gewesen, denn Songs wie "Ausgebombt" fehlten komplett. Zumindest waren die Musiker um Tom Angelripper hoch zufrieden mit ihrem Auftritt und bedankten sich ausgiebig beim Publikum. Na dann auf weitere 30 Jahre Thrash Metal! Live selten anzutreffen und sehr bodenständig durften die Zuschauer endlich Bolt Thrower begrüßen. Die Death Metal Dampfwalze aus England brachte die Menge zum feierlichen Ausrasten. Jo Bench, wie soll man es auch anders gewohnt sein, preschte mit fiesen Bassspuren daher. Auch der Rest um Sänger Willets, der gewohnt keuchend und ächzend klang, waren mehr als bereit alles in Schutt und Asche zu legen. Selten hat man den Bereich vor der Bühne so gut gefüllt gesehen. Fliegende Mähnen während von der Bühne Klassiker wie „..for victory“ und „No Guts, no glory“ die Fans planierten. So war es um so verständlicher, dass es schwerfiel das Ende des Auftrittes zu akzeptieren.

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Weitere Informationen

  • Wann: 09. August 2012
  • Wo: Schlotheim
Gelesen 3480 mal Letzte Änderung am Sonntag, 06 Januar 2013 22:51