Mittwoch, 05 September 2012 18:58

Summer Breeze 2012

geschrieben von Kai, Erzfeint Trommelaffe, Franziska
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Dieses Jahr feierte das Summer Breeze open Air Festival im schönen Dinkelsbühl sein 15-jähriges Bestehen und fuhr mal wieder, wie schon in den Jahren zuvor, alles an Bands auf, was im Metal Rang und Namen hat. Für einen Augenzeugenbericht sendete Undergrounded Herbert Lego Lars Rumsch und Kai Eschrich direkt an die Dinkelsbühler Front.

Anreise:

Das Abenteuer Stau bzw. anstehen vor dem Festivalgelände ist ja hinlänglich bekannt, und nichts Neues. Beim Summer Breeze liegt der Teufel hier allerdings im Detail, und zwar in Form der Autoschleusen am Eingang des Festivals. Hat man sich genug angestellt, kommt zur Autoschleuse, und denkt sich nun hab ich´s, geht es da erst richtig los! Es mag an der Unfähigkeit oder Überforderung der Ordner liegen, die neben der Kontrolle der Autos nach Glas und sonstigem verbotenem Unfug, auch noch den Abfluss der kontrollierten Wagen regeln sollen, aber wenn es in den über 20 Schleusen zwischen den Reihen einen Unterschied von zum Teil sechs Autos gibt, geht das nach Wartezeiten von über einer Stunde NUR in der Schleuse doch irgendwann stark an die Nerven! Hier darf gerne noch einmal verbessert werden lieber Veranstalter.  Die Rückführung von ca. 25 Schleusenreihen auf eine einzige Spur bedarf doch etwas mehr Regelung durch die Ordner als „Du darfst jetzt fahren, du nicht…“. Positiv zu bemerken, es wurde ein Sammelplatz eingerichtet um allen, die in Kolonne kamen die Möglichkeit zu geben sich wieder zu finden.


Kapitel 2, Aufbau:

Leider weiter Kritik. Natürlich ist Platz immer Mangelware, ABER davon auszugehen das ein KFZ natürlich auch nur ein Zelt dabei hat, das dann auchnoch genau hinter das Auto passt ist nicht realistisch! So kommt es dann direkt zu Anfang zu Auseinandersetzungen mit jedem der Nachbarn neben und hinter einem, weil weder alle Zelte dahin passen, geschweigenden ein Pavillon. Merkwürdig auch, dass dieses Gequetsche über den Zeltplatz zur Bühne Hin immer weiter zunimmt, während weiter hinten auf dem Campingplatz Platz im Überfluss vorhanden ist. Dort werden die Leute ja auch durch Ordner eingewiesen… Was ist da los? Man weiß es nicht genau. Nun, kurzum, dies führt direkt zu Anfang zu Stress, den man auch einfach vermeiden könnte.Hat man sich dann aber erstmal mit allem arrangiert, aufgebaut und das erste Bier auf, kann man den ganzen Stress zu Anfang aber auch schnell wieder hinter sich lassen. Der Zeltplatz ist gut Strukturiert, genug Dixis – Bezahltoiletten , und sogar Wasserstellen in erreichbarer Nähe. Letztere sind nicht unwesentlich wichtig, da das Summer Breeze erfahrungsgemäß mit SEHR viel Sonne gesegnet ist. Dazu ein Supermarkt, für alle die was auch immer noch benötigen.

Die Wege zu den Bühnen sind auch nicht die Längsten und völlig im Rahmen.Auch die Ordner und die Polizei sind zwar präsent, aber entspannt, selbst wenn mal ein Festivalbesucher etwas weiter geht als es vllt. gut ist.Im generellen, ist es trotz des sehr gemischten Publikums von Hardcore über Death und Black Metal bis Powermetal, sehr friedlich und Ärger sucht man vergeblich. Die Grundstimmung auf dem Platz ist echt positiv und ist man sich seiner Einstellung in welcher Form auch immer nicht einig, wird es eher durch ignorieren ouder einfach bei einem Bier beigelegt. Da gibt es Festivals die bei einem solch gemischten Publikum durchaus mehr Differenzen zuschlichten haben. Ein Punkt des Resümees vorweg, wer das Summer Breeze aufgrund des gemischten Band und somit Publikumsaufkommens bisher gemieden hat, kann beruhigt dort aufschlagen und sich davon überzeugen, dass man trotz bunter Mischung des Volkes viel Spaß miteinander haben kann! Klingt komisch, ist aber so. Der Aufbau der Stages und damit verbundenen Areale ist ebenfalls nicht verkehrt.Zwar hat man zu den beiden Hauptbühnen „Main-Stage“ und „Pain-Stage“ zwar nach den Eingangkontrollen noch den Weg durch die Wirren des Metalmartktes zu überbrücken, da nur das Zelt der „Party-Stage“ direkt am Eingang liegt, aber auch der Weg ist in 1 Minute geschafft.Hat man dann den letzten Hügel erklommen, bietet sich ein Plateau, welches für das Volk durchaus genug Platz bietet und mit Fressbuden umrandet auch für das leibliche Wohl sorgt.Asia, Döner, Pizza, Vegetarisch, alles da.Bierwagen und zwei Dixi-Lager direkt neben den Stages machen auch einen, bei dem Bandaufkommen kaum vermeidbaren, Bandmarathon durchhaltbar.


Stichwort Bands:


Auch 2012 ließ sich das Summer Breeze open Air, wie schon in den Jahren zuvor, nicht lumpen und ließ angefangen bei Asphyx über Immortal bis zu AmonAmarth, gefühlt jede Band der Welt spielen, die man vllt. sehen wollen könnte.
Wer nur zum Saufen kommen wollte, hatte bei dem Bandaufkommen ein ernstes Problem.Wo auf anderen Open Airs am Mittwochabend noch die heile Ankunft zelebriert wird, kennt das Summer Breeze nichts und haut direkt am Mittwoch um 15 Uhr die erste reguläre Band, in diesem Jahr mit „Arsirius“ über die Bretter und macht ab da auch keine nennenswerten Pausen mehr auf dem Gebiet, bis dann am Sonntagmorgen um 4 Uhr einer nach der letzten Band das Licht aus macht.
Bevor es dann gegen Abend zu dem bekannteren Namen wie „Rage“ und „Tankard“ kam, kletterten erstmal die Jungs von
Municipal Waste auf die Bühne und eröffneten am frühen Mittwoch Abend die Nuclear Blast Label Nacht. Lautstark zelebrieren die Jungs über 60 Minuten ihren rotzigen Thrash. Und wer bei Songs wie "The Art of Partying" oder "Headbangers Facerip" nicht in Bewegung kommt macht definitv was falsch. Man merkt den Jungs an, dass sie extrem Lust auf den Auftritt haben und voll bei der Sache sind. Höhepunkt bildete wohl der Ausflug von Tony „Guardrail“ Foresta auf einem Luftkissen quer übers Publikum.Später im Programm folgten Bullett, die mit durchaus gutem Sound das halbvolle Partyzelt begeisterten.Zwar haben die Nachwuchs ACDC das Rad nicht neu erfunden, wissen aber durchaus wie man es dreht und so reagierte das versammelte Volk zwar etwas verhalten, war aber doch durchaus  zufrieden auf die gebotene Show.Weiter ging es mit „Rage“ aus´m Ruhrpott, gefolgt von den Trinkfesten Herren von:Tankard.Bei durchaus fettem Sound rasteten die ersten 20 Reihen völlig aus, dazu gab es einen durchaus „fairen Pogo“ wie es einer der Beteiligten nannte.


Haare, Hände, Bier, alles flog durch die Gegend. Das sehr gut besuchte Zelt tobte! Stolz wurde verkündet, die neue CD sei auf Platz 32 der Charts eingestiegen und zur Feier des Tages knapp 30 junge Frauen auf die Bühne geladen.Sänger Gerre nutze die Gunst der Stunde und machte dem Metal alle Ehre als er sich eins der Mädels mit den Worten: „Hast du einen Freund? Ne? Ich auch nicht!“ krallte und sie, naja, sagen wir mal küsste. Das der letzte Song keinen Namen hatte, tat dann der ganzen Veranstaltung auch keinen Abbruch mehr und man kann sagen, es war, wie ein Konzert sein sollte.Später in der Nacht ging es dann über zur Fraktion geballer:Graveworm (mi/Partystage) Graveworm lieferten für alle Freunde der härteren Gangart eine solide Show bei ebenfalls guten Sound man könnte es als 0815 Show bezeichnen, was allerdings negativer klingt als es gemeint ist. Es war simpel das, was man sehen will ohne Gepose oder Schnörkel.

Und schon war es Donnerstag und zur ersten Band auf dem Undergrounded Dienstplan war BE’LAKOR und damit Zeit für einen der heissesten Melodic Death Newcomern der jüngsten Zeit.  Die Australier von Be'Lakor sind mit ihrem neuen Album im Gepäck unterwegs und wissen Problemlos zu überzeugen. Ausgestattet mit einem verdammt dicken Sound walzen sich die Jungs durch ihr (leider nur) 35 Minütiges Set. Leider schafft es letztendlich nur ein Song vom neuesten Longplayer in die Setlist, dies macht den Auftritt jedoch kaum weniger stark.Und dann waren da noch Agrypnie die auf der Partystage quasi ein Black Metal-Best off boten.Grouve allá Satyricon bis Geballer allá Behemoth, die Songs hatten einfach alles ohne gezwungen zu wirken. Respekt an das Songwriting!An der Frontkanone stand der Torsten, der als Sänger von „Nocte Obducta“ auch kein unbeschriebenes Blatt mehr ist und den anwesenden Mob durchaus zu begeistern wusste.Ebenfalls positiv anzumerken, waren die deutschen Texte, die zu dem englischen vokalen Einheitsbrei eine angenehme Abwechslung boten.Selten bei der gebotenen Musik, dass komplett auf Corpse Paint verzichtet wurde, was mich alles in allem zu dem Resümee dieser Band führt:Schön mal zusehen, dass jemand die Musik des Gerners, das er vertritt in den Fokus rückt und nicht frei nach dem Motto: „Ich mal mich an, Amp auf 10,5 und gib ihm.“Wer wirklich die Musik und nicht nur den Black Metal -Stereotypen mag, hat an dieser Band einen echten Geheimtipp.

Stichwort „gib ihm“ und die erste Band, die einem nicht nur aus dem eigenen sonder auch aus dem Partyzelt lockte war
Napalm Death auf der Painstage. 1, 2, 3 GEWALT - Der Name ist Programm. Und dieses Programm prügelte dann ein sehr ausgewogenes Set, mit altem, neuen und teilweise undefinierbarem Zeug über die Bühne. Die werten Herren arbeiten recht ordentlich für ihr gehobenes Alterund geben echt alles. Vorallem der Trommlerhaut drauf, als wenn es kein Morgen gäbe! Respekt, sieht man bei so „alten“ Bands nicht alle Tage. Die Locken am Bass waren ausnahmsweise gegen eine Session Fleischmütze getauscht, tat der Show aber keinen abbruch. Wenn auch nicht der persönliche Musikgeschmack, lohnt ein vorbeischauen und es einfach mal gesehen haben durchaus für die Länge eines Bieres.

Zurück zum Underground und zu  Alcest Es ist 17.50 bei gefühlten 30 Grad Celsius...eigentlich alles andere als die perfekte Uhrzeit für eine gepflegte Runde Post Metal, und so bin ich auch etwas misstrauisch als ich mich auf den Weg gen Partyzelt machte. Doch die Franzosen schaffen es schon innerhalb der ersten Sekunden von "Autre Temps" mir eine heftige Gänsehaut zu bescheren. Auch hier stimmt, abgesehen von den etwas zu leisen Vocals, alles. Ich sitze im hinteren Drittel des Partyzeltes mit geschlossenen Augen und genieße jede Sekunde dieses absolut großartigen Auftritts.

Nun wurde es interessant! Iced Earth postierten sich auf der Mainstage und was fiel auf? Richtig, neuer Sänger! Sollte Iced Earth einen Contest veranstaltet haben um den verschollenen Mat Barlow Bruder  zu finden, so kann man nur sagen, sie haben es geschafft! Der normale Gesang klingt fast 1zu1 die Screams sind sogar noch etwas höher. ENDLICH ein Sänger der passt, wo das Thema Mat ja nun endgültig gegessen ist. Auch sonst passt alles, man könnte quasi sagen, die Iced Earth aus den besten Zeiten sind zurück. Bösen Zungen, die da Barlow-Copy rufen sei gesagt, der neue versucht da keine Barlow Kopie, er hat einfach die Stimme, bringt die Songs authentisch rüber und passt äußerlich auch sonst sehr gut in die Band! Leider war es sehr leer vor der Bühne… Erschreckend, wenn man an vergangene Shows denkt.
Nun, sind sie als Publikumsmagnet vielleicht nicht mehr der Headliner von früher, sind sie musikalisch und Performance -technisch aber immernoch mindestens so gut!

Den nächsten 60 Minütigen Gang auf der Bühnenspeisekarte präsentierten Die Apokalyptischen Reiter auf der Painstage. Wie zu erwarten volles Haus von der Stage bis zum Hotdog-Stand. Das Auftauchen der Band auf der Bühne standesgemäß, so versteckten sich die Jockeys während dem Intron noch hinter einem riesigen Vorhang , welcher mit einem lauten Knall fällt und so den offiziellen Startschuss der Show einläutete. Der Mob: Prügelnd, saufend, Surfend!
Spielten sie zu Beginn des Sets starkes Zeug, bautendie Reiter der Apokalypse zur Mitte hin  immer mehr ab.
Der Trend nach unten nahm zum Ende hin weiter zu, „Schwermut“ wie es der Sänger selbst nannte, traf es da schon recht genau…  Es folgte passend zu diesem Anlass eine „Wall of Love“ . „Reiter Mania“ und „die Sonne scheint mir aus dem Arsch“ konnten es dann auch nicht mehr retten, da sie von einer alternativen, ebenfalls schwermütigen Version von „Friede sei mit dir“ getrennt wurden. Der Mob hatte trotzdem Spaß, aber es war weit entfernt von früheren Reiter-Konzerten, auch wenn alte Stimmungsmacher wie Mädchen im Schlauchboot und die T-Shirt-Kannone auch dieses Mal am Start waren. Schade, da wär VIEL Platz nach oben gewesen!

Nach all dem Spaß endlich Satan und mal etwas ernsthaftere Musik! Behemoth conquerten die Mainsstage.
Es war wirklich überraschend wenig los vor der Bühne muss an dieser Stelle angemerkt werden. Das was sich dort versammelt hatte muss als sehr gemischtes Publikum von Hardcorer über Powermetaller bis zum Black Metaller beschrieben werden. Man merkt im Vergleich zu früheren Shows klar den Pop-Einfluss dem sich grade Sänger Nergal durch Jurymitgliedschaften in fragwürdigen TV-Formaten und auch sonstigen, wenig Black Metal konformen Aktionen hingibt… Zudem hatte Nergal in den letzten Jahren sehr mit seiner Leukämie zu kämpfen und so stellt sich die große Frage in welcher Form er wohl sein wird. Schon kurz nach Beginn des Sets wird klar, dass er nichts von seinen Fähigkeiten eingebüßt hat. Da eine Band nun aber eben nicht nur aus einer Person besteht, war es übermächtig wie eh und je was Behemoth da auf die Bretter der Bühne legten. Schön zusehen, dass sich der Frontbrüller aber wie es scheint von seiner Krankheit erholt hat! Ansonsten könnte man anmerken, das bei dem Outro von „At the left hand of God“ mit zwei Trommlern an einem Set getrommelt wurde. Ansonsten war das Set sehr durchwachsen, aber alles Gute dabei.


Thema wechsel - Die Kassierer


Die Kassierer sind wohl eine durch und durch einzigartige Band. Textlich über jedes Niveau erhaben und musikalisch eigentlich doch eher stumpf. Das Partyzelt ist doch sehr ordentlich gefüllt und so haben die Jungs merklich eine menge Spaß auf der Bühne. Ohne Intro oder ähnliches wird der Auftritt der Jungs von Sänger Wolfgang mit den Worten "Saufen, saufen, jeden Tag nur saufen" eingeläutet. Nach dem Opener wird es Sänger Wolfgang wohl doch etwas zu warm so, dass er sich passend zu "Mein schöner Hodensack" erstmal komplett entblößt. Die Truppe aus Bochum sorgt für heftigste Stimmung und hat dabei selbst auch einiges an Spaß.
Naja, wer es mag…

Weiter in der Kategorie Unfug, diesmal allerdings nicht ganz nackt, Die excrementory Grindfuckers Zu Erst sei bemerkt, wenn eine Band 2 Vocals hat, wäre es auch toll diese beide zu hören. In diesem Fall war da allerdings von den 2. Voc. weit und breit nichts zu hören. Thema der in einem Rappelvollen Partyzelt sattfindenden Veranstaltung war „Baywatch“, welches angefangen beim Intro, über die Outfits bis hin zu Schwimmbadutensilien durch die Bank weg, strikt umgesetzt wurde. Nach dem die Grindfuckers auf die Bühne kamen, ihren einzigen Song gespielt hatten, wurden schnell Stimmen nach Zugaben laut. Es folgten diese auf dem Fuße und so wurde aus einem Song dann ein Set von fast 1 Stunde.
Wenn der Mob vorher schon tobte, so rastete er nach der Ansage Sängers „Sind wir hier auf´m Wacken oder was?“ um noch mehr aus dem Publikum rauszuholen, dann völlig aus. Wer die excrementory Grindfuckers noch nicht live gesehen und vllt. nur die Ein oder Andere Party CD gehört hat, dem sei diese Band live sehr ans Herz gelegt! Musikalisch wissen die definitiv was sie tun. Der Gesang ist mächtig und da könnte sich so manch Death Metal Band eine dicke Scheibe von abschneiden.Der Trommler kennt auch wenig Kompromisse und der Allroundhure Himist mit Keyboard, Vocals, trompete usw. auch kein Kind von schlechten Eltern. Hingehen, es lohnt!

Zwischenzeitlich hatten auch Ghost Brigade noch ihre Musik zum Besten gegeben. Nachdem die Jungs lange Zeit als Geheimtipp galten haben sie es mit ihrem letzten Album „Until Fear No Longer Defines Us“ geschafft sich eine relative große Fanbase zu erspielen.  So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das Partyzelt gut gefüllt ist.  Die Finnen stapfen nach dem Soundcheck ohne Intro auf die Bühne und legen mit "Lost In A Loop" direkt verdammt heftig los. Der sehr düstere und tonnenschwere Sound der Jungs kommt verdammt gut aus den Boxen, einiges Manko ist , wie bei fast allen Bands im Partyzelt, der zu leise Gesang. Doch trotz der etwas zu kurz kommenden Vocals legt die Truppe einen mehr als amtlichen Gig ab und hinterlässt eine glückliche Fangemeinde.

Zu später Stunde ist es Zeit für eine echte live Rarität, denn Farsot  sind eher selten auf der Bühne zu bewundern. Zu später Stunde betreten die Jungs die Bühne im Partyzelt, vor welcher sich für diese Uhrzeit eine doch beachtliche Menge an Publikum eingefunden hat. Durch die doch recht langen Stücke ist es Farsot jedoch lediglich möglich 3 Stücke zu spielen. Mit ihrem sehr düsteren Black Metal schafft die Truppe eine doch sehr eigene Atmosphäre und schafft es problemlos zu überzeugen. Mit "Trauer" wird das 40-Minütige Set eindrucksvoll beendet.

Kaum war die Sonne weg, war sie auch schon wieder da.  Irgendwie war es mittlerweile Freitag geworden… und es heizte sich nicht nur die ganze Veranstaltung auf gefühlte 1000 Grad auf, sondern ebenfalls die kommende Band!  Denn nun sollte es Zeit sein, für eine Lehrstunde in Sachen Technik. Denn die Amerikaner von  Nile sind technisch wohl eine der ausgefeiltesten Metalbands die auf diesem Planeten weilen. Nach dem Soundcheck wummert ein majestätisches Intro aus den Boxen welches sich im fließend Übergang zum Opener "Sacrifice Unto Sebek" entwickelt. Mit einem glasklaren Sound und einer bomben Setlist liesen die Amerikaner keinerlei Wünsche offen. Drummer George Kollias feuerte Drummsalven, das einem fast schon schlecht wurde. Insgesamt wirkten die Jungs durchgehend sehr positiv und hatten auch merklich Spaß auf der Bühne, doch leider hatt alles Gute mal ein Ende und so mussten Nile nach 45 Minuten mit "Black Seeds Of Vengeance" das Ende ihres Auftritts einläuten.

Direkt im Anschluß war es Zeit für eine Weltpremiere auf dem Summer Breeze, denn jetzt sollten Jasta vs. Windstein, mit dem Fronter von Hatebreed, und Kirk Windstein (Crowbar) zusammen einen musikalischen Ausflug wagen. Zu Beginn bestand das Set hauptsächlich aus alten Kingdom Of Sorrow Tracks, wandelte sich jedoch nach und nach und enthielt so auch einige Songs von u.a Hatebreed und Jasta's Solo Projekt. Jasta fegte durchgehend wie ein Wirbelwind über die Bühne und sorgte so für allerbeste Stimmung. Ein sehr gelungener Auftritt.


Ebenfalls am Freitag zockten dann auch Heidevolk Ein¾ volles Zelt traf sich zu einem gemütlichen Zusammensein. Der Mob tanzte, die Stimmung was freudig und ausgelassen, wer mal Lust auf ein wenig Folk außerhalb der Finnish/Swedish-Folk-Ecke hat, sollte bei der nächsten Heidevolkshow nicht fernbleiben! Gute Musik.

Als nächstes war es Zeit für eine der wohl größten und bekanntesten Death Metal Bands, denn Six Feet Under aus Florida machten sich auf Dinkelsbühl zu zerlegen. Und zur Überraschung vieler starteten die Amis mit "Stripped, Raped and Strangeled" , einem alten Cannibal Corpse Song, in ihr Set. Chris Barnes hatte wohl einen verdammt guten Tag erwischt und war so durchgehend für Scherze offen und hatte offensichtlich Spaß auf der Bühne. Das Set beeinhaltete viele Klassiker wie z.B "Human Target" oder "The Day The Dead Walked" und wurde ,wie üblich, mit dem AC/DC Cover "TNT" beendet.

Noch während den letzten Tönen von Six Feet Under machte wurde sich auf den Weg gen Party Zelt gemacht, denn hier sollten nun Before the Dawnzocken. Die Jungs sind auf CD ein absoluter Anspieltipp mit ihrer sehr eigenen Mischung aus Melodic Death und fiesen Doom Parts. Doch leider entpuppte sich der Auftritt eher als Fehlanzeige, denn irgendwie wollte der Funke einfach nicht richtig überspringen. So entwickelte sich der Auftritt zu einem doch eher eintönigen "runterzocken" und wurde auch überpünktlich beendet. Sein übriges tat der doch sehr miserable Sound welcher dafür sorgte, dass Fronter Tuomas Saukkonen kaum zu verstehen war. Alles was Before The Dawn eben verbockt hatten, sollten und konnten Insomnium nun wieder retten.Insomnium: Mädchen Metal.Warum? Na weil sich definitiv ein nicht unwesentlicher Teil der holden Weiblichkeit zu dieser Band eingefunden hatte. Aber zu Recht muss man sagen. Es war mal was anderes als die typischen E, EB, H Gitarren-Riffs und man merkt, dass derFokus der Band durchaus auf die Gitarrenarbeit gelegt ist.Mit "Inertia" und "Only One Who Waits" fingen die Finnen auch mächtig stark an, leiderwar der Sound Matsch. Fatal für diese Band.Der Stimmung tat dies aber kein Abbruch, und der Mob war begeistert.Höhepunkt des Auftritts ist wohl der Song "Weather The Storm" bei dem Sänger Mikael Stanne kurz vor seinem Auftritt mit Dark Tranquillity die Bühne betritt und zusammen mit Niilo Sevänen ein umwerfendes Duett hinlegt. Als letzten Song wird noch "One For Sorrow"gezockt.Zum Ende des Sets lichteten sich die Reihen hinten zunehmend – Warum auch immer, die Show ansich ließ nichts zu wünschen übrig, wenig Wortgewaltig, lieferten Insomnium ein sehr anderes
(in diesem Fall NICHT negativ gemeint) aber sehr gutes Gitarrenbrett!

Nach all den „Underground“ Bands aus dem Partyzelt, folgt nun eine Kapelle die wohl jeder kennt: Immortal und damit willkommen in der Kategorie „Gewusst wie“ Man glaubt es kaum und doch wahr, Immortal boten wenig Schnörkel und Gepose… Sänger Abbath weiß wer er ist und wer Immortal sind und erspart sich und allen Anwesenden eine Klischee behaftete Satanshow. Das was sie da machen, machen sie einfach gut und die Show lässt keine Wünsche offen. Der Dreier legte direkt mit "Withstand the Fall of Time" los und sorgte von der ersten Sekunde an für Stimmung. Abbath bewegte sich äußerst Agil stets in bester Crabwalk Manier quer über die Bühne und all dies eben ohne sich dabei zu Ernst zu nehmen. Wer Immortal nur aus Erzählungen und Karikaturen kennt, tut nicht verkehrt daran sich die Band bei Gelegenheit mal anzusehen, da sie das ihnen angehaftete Klischee nur an den nötigen Stellen verkörpern und in allem Übrigen eine Solide und empfehlenswerte Show abliefern. Der Eine, in diesem Fall die Andere, hatte zu diesem Zeitpunkt das Maximum an Alkoholzufhr wohl schon überschritten und bereitete den Helfern des Maltesers alle Hände voll Arbeit.
An dieser Stelle sei den Maltesern auch gedankt, die haben da echt einen guten Job gemacht! Zurück auf der Bühne sorgten Immortal für eine gute Show bei auch echt gutem Sound. Die Setlist die überwiegend aus alten Klassikern wie "One by One", "Tyrants", "Sons Of Northern Darkness" u.ä. Bestand lies zudem keinerlei Wünsche offen. Der letzte Longplayer All Shall Fall wurde lediglich mit einem Song bedacht. Beendet wurde das Spektakel durch das doch sehr alte "The Sun No Longer Rises" Wer dort war wusste warum und bekam auch genau das. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.

Ganze zehn Minuten nach Immortal, Ballerten die Jungs von Morgoth durch das Partyzelt. Wer da vorher nicht aufs Klo gegangen war, bekam nun aktive Nachhilfe und es wurde einem die Scheiße aus dem Leib geprügelt! Musikalisch top und ..verdammt.. schnell unterwegs, auf jeden Fall sehenswert gewesen! Was etwas nervte, was die ewig wiederkehrende Frage des Sängers ob wir „Old-school-Death“ wollen… Das war Geballer vom aller Feinsten und echt ne klasse Nummer, aber die ganze Zeit nach Old School zu fragen, aber keinen zu machen ist dann spätestens beim dritten mal fragen echt über… und die Frage kam weit öfter! Das ist aber auch wirklich das Einzige, was man bei der Blastkapelle negativ anmerken kann. Ganzschön fettes Brett was die da fahren!

Eis, will noch einer ein Eis? Das was man sich bei den dezenten Temperaturen um die 35 Grad den ganzen Tag wünschte, kam dann um 1.15 Uhr in der Nacht. Eisregen! Aber „leider“ nur auf der Bühne. Wie bereits vor zwei Jahren sollten Eisregen auch diesmal wieder zu später Stunde im Partyzelt spielen. Da eben jenes Zelt sich inzwischen zu einer fast schon beängstigenden Größe entwickelt hat, sollte diesmal jedoch genug Platz für alle sein. Der Tod aus Thüringen enterte sehr pünktlich die Bühne und startete mit dem relativ neuen "N8verzeh" ins Set. War der Sound zu Anfang mist, wurde er über die Show hinweg besser und ganz zum  Schluss sogar echt gut. Auch hier wiederholten sich die Ansagen gerne, immer wieder der Hinweis: „der nächste Song von dem nicht indizierten Album…“ Naja, gehört bei Eisregen wohl irgendwie dazu. Insgesamt tat dies der Stimmung jedoch keinen Abbruch und als dann noch "Blutgeil" und "Das liebe Beil" ausgepackt wurden war die Stimmung endgültig auf dem Höhepunkt.  Beendet wurde das Set traditionell durch die "Elektrohexe" der den Mob zum Tanzen brachte und auch sonst war die Stimmung nicht ansatzweise so Morbide, wie es Sänger Herr Blutkehle in seine Texte stopfte. Persönlich hätte ich mir eine etwas andere Songauswahl gewünscht, da für ein Festival-Set leider etwas wenig mitsingmaterial präsentiert wurde, aber auch hier bekam man was man bestellt hatte und musste nicht traurig sein grade nicht im Delirium vor seinem Zelt zu liegen.

Wurde bei Eisregen zu Elektrohexe noch getanzt, bot sich da bei Tanzwut  am Samstagmittag ein ganz anderes Bild.
Mag es daran liegen, dass es mittlerweile Samstag und wieder 40 Grad war oder an der Band selber. Man weiß es nicht, jedenfalls gab es wenig Tanz und noch weniger Wut. Viel mehr gibt nicht zu sagen. Natürlich hatte so manch einer Spaß, aber der wesentliche Teil der sich vor der Bühne versammelt hatte, wirkte nicht so als wüssten sie genau warum sie grade dort sind.



Überraschend leer vor der Stage starteten Nagelfar, was an den 35 Grad im Schatten gelegen haben mag, aber selbst dafür hätte man bei der Band mehr erwartet.  Leider auch der Sound nicht optimal. War zwar gut an sich, aber viel zu leise und damit zuwenig aggressiv für die Musik. Damit war leider auch die Reaktion des Publikums eher zurückhaltend.
Die Band ansich, ballerte aber sehr gut, verzichtete trotz Black Metal auf Panda und es war in jedem Fall sehenswert.
Es sei die persönliche Anmerkung gestattet, dass sie eine Woche zuvor, ebenfalls auf einem namenhaften Open Air die Menge mächtig zum Kochen brachten, auf dem Summer Breeze die Stimmung aber wohl der Sonne zum Opfer fiel.
Zwischenzeitlich erbarmte sich die Crew mal den Wasserschlauch über die Menge zuhalten, woraufhin sofort ein Aufatmen und damit verbundener Stimmungszenit folgte.

Unglaubliche 5 Minuten Zeit hatte man dann um die 20 Meter zwischen Main und Painstage hinter sich zu bringen um der Bühneneroberung durch Unleashed beizuwohnen. Die Wikinger, welche sich von der sprichwörtlichen Summer Breeze auf die Bühne hatten wehen lassen, fanden einen durch die fast 40 Grad vor der Bühne zwar halb Toten, aber nach besten Kräften motivierten Mob vor, der sich wohl das Motto „Wir kapitulieren niemals“, auch nicht vor Sonne, auf den Sonnenbrand geschrieben hatte! Gig war solide wie immer, wer Unleashed schonmal gesehen hat, weiß was gemeint ist. Wer nicht, sollte sich die Jungs auf jeden Fall mal zu Gemüte führen, da von dem meiner Meinung nach, etwas dünnen Sound der Platten, live keine Spur mehr zu finden ist und ein aggressives oldschoolswedishdeath Brett geboten wird.

Zurück im Schatten, gab es Desaster  zu bewundern.Tja, was soll man sagen...Sie spielten vor leerem Haus, als hätte keiner bekannt gegeben das Desaster zocken… Völlig zu Unrecht will an dieser Stelle gesagt sein! Der Sound war zwar Matsche, die Band aber dafür umso besser. Die Handvoll Leute, welche ins Zelt gefunden hatte wusste die Performance ebenso wie die Songauswahl zu würdigen und ging gut ab. Schade, dass es so leer war, die Show hätte mehr Publikum verdient und die Band sowieso!

CattleDecapitation dürfte als Krieg im schlechten Sinne betitelt werden. Zwar war die Band durchaus fähig und es ballerte auch ganz gewaltig, aber neben dem Matschsound, der einfach nur eine Wand aus Lärm erzeugte, sind die Guitar Heros der Band auf die absolut innovative Idee gekommen, mit ihren Gitarren ein undefinierbares „Störgereusch-quitsch-geschredder“ zu verzapfen, was sich nicht nur nicht gut anhörte, sondern kaum zu ertragen war! Bitte liebe Jungs, macht eure Mukke so weiter, da kann man echt nicht Meckern! Wer auf Geballer steht bekommt genau was er will bei euch, ABER lasst diese Quitschscheisse! All zuviele Leute müssen sich von dem Lärm allerdings nicht gestört fühlen, da das Volk vor der Bühne recht übersichtlich war und auch nicht grad die Stimmungsbombe platzen ließ.

Tja.. und dann war Niflheim an der Reihe und machen wir es kurz: Wer die Band mag, der mag sie und bekam was er sehen wollte, für den Rest gilt: Buch der Klischees auf, Kapitel Sänger rausgesucht und ab dafür:


- Langehaare mit Glatze
- Schwarz geschminkte Augen
- Jeansjacke mit Nieten
- Shirt mit Nieten
- Stachelnieten an den Armen
- Nieten eig überall…
- HighliteSpandexhose mit Nieten und dazu Cowboystiefel mit Nieten…

Irgendwie merkwürdig das Ganze Auftreten und nicht im Sinne von 80´s Metal… Was ist da los??? Mehr gibt es nicht zusagen. Achso, doch...Die haben ja auch Musik gemacht… Ebenfalls was für Liebhaber.

Lieber schnell zu Shining - Extrem gespannt bin ich als ich auf die Show von den Jungs rund um Mastermind Niklas Kvarforth warte, sind Sie doch für ihre skandalösen und schockierenden Auftritte bekannt. Und schon gehts los. Kvarforth läuft andächtig in einen schwarzen Kapuzenpulli gehült auf die Bühne, langsam wird der Blick gen Publikum gerichtet....purer Hass spiegelt sich in seinen Augen während des Songs. Das Mastermind spielt die Rolle des psychischen kaputten die komplette Show über bestens, egal ob er nun gerade über den Boden kriecht, ins Publikum spuckt oder seinen Gitarristen ohrfeigt. Natürlich ist es Kvarforth auch völlig egal, dass die Show bereits nach "Ohm" beendet werden sollte..und so schiebt er noch ein grandioses "Submit To Self-Destruct" sowie "Förtvivlan, Min Arvedel nach.
Klasse Auftritt!

Ebenfalls voll Vorfreude, da immer eine verlässliche Quelle für Krieg waren Asphyx. Die Metaldampflok groovte sich durch das Zelt der Partystage! Wenn hier irgendwo ne Niete im Raum war, stand sie entweder im Publikum oder war noch von Nifleheim. Ich hab jedenfalls keine gesehen. Das ohnehin schon sehr motivierte Volk vor der Bühne ließ sich durch Ansagen wie „Hallo, ich bin Roland Kaiser“ und einem Text mit deutschen Lyriks durchaus noch weiter anheizen! Ohne Schnörkel, ohne Alles, ohne Übergänge in den Songs hängten Asphyx ein Hammer Riff nach dem Anderen aneinander und Zeigten das die Niederländer mehr als nur Käse und Tulpen zubieten haben und zum Thema Metal immer kompromisslose Bands in die Schlacht schicken, die dann an Ort und Stelle aufräumen.

Will man Show, shower am showesten oder will man einfach nur Musik mit ner guten Band-Performance… Also bei Amon Amarth ging es ausschließlich um Ersteres! Es gab alles was der Pyrowühltisch zu bieten hat und noch viel mehr. Feuer-Pyros, Rauch-Pyros, Glitzer-Pyros, Raketen-Pyros, Pinke-Pyros (Welche Wikinger hatten den bitte pinke Pyros???) dazu gab es Brennende Runen, Horngepose auch sonst jedes nur erdenkliche Geposeusw, usw…  Das volle Programm.
Die Songs waren, man muss sagen, wie immer. Von allem etwas und natürlich war es wie zu erwarten rappelvoll auf dem Platz. Ein abschließendes Statement fällt schwer. Mag man diese Pyroshows und man redet hier nicht von 2-3 Pyros an prägnanten Stellen, sondern von einer fast permanenten Artillerie, hat man echt was erlebt und ist wahrscheinlich auch rundum zufrieden. Ebenfalls was Songwünsche anging blieben wenig Wünsche offen, aber wer wegen Musik dort war und seinen Fokus auf eine starke Bandperformence und nicht einfach nur optischenoversice legt, war wie ich wohl eher geneigt zu gehen und sich die Band vor 5 Jahren noch einmal anzusehen, als eben die Band die Show war und nicht der Feuerteufel.


Fazit:

Wie in der Einleitung schon angeschnitten, kann man sich bei dem Summer Breeze Open Air lediglich über die Komplikationen bei der Anreise beschweren. Ist man erstmal da, ist das Festival durchaus empfehlenswert.Es ist an alles gedacht, es ist nicht zu groß, aber auch kein Familien Festival mehr.Die Wege sind nicht zu weit und die Stimmung ist durchweg gut! Neben den Leuten anderer Musikrichtungen wie Hardcore usw. trifft man auch viele Leute aus anderen Ländern und hat die Möglichkeit sich „kulturell“ weiterzubilden.Wer das nicht wünscht, kann aber auch einfach unter sich bleiben und gut ist.

Was Bands angeht hat das Summer Breeze jedes Jahr mehr Bands am Start als man sehen kann und bietet oft auch Bands eine Bühne, die man sonst äußerst selten zu Gesicht bekommt! Neben der Partystage, welche allein schon eine größere Bühne Bietet als so manch Festival an Maistage gibt es natürlich die schon genannten Bühnen Pain- und Mai-Stage, die ebenfalls viel Platz bieten sich eine Band „einfach nur mal anzusehen“ oder eben echt dabei zusein.Dazu gibt es noch eine ganz kleine, die sogenannte „Camel-Stage“ wo sich u.a. Mambo Kurt die Ehre geben um das Volk bei Laune zu halten.

Wer Gernretechnisch echt locker ist, sich einfach mal mit Bands weiterbilden möchte, die er nur vom Hörensagen kennt oder einfach Bock auf ein Festival hat, das nicht zu klein und nicht zu groß ist, dem sei das Summer Breeze wärmstens ans Herz gelegt. Preis/Leistung stimmt hier ebenfalls, da die Karte keine 100 EUR kostet!


PS: Persönliche Anmerkung: SONNENCREM und PAVILLION mitnehmen!
4 Mal da gewesen, IMMER über 30 Grad gehabt Sommer Hey Ho!

Weitere Informationen

  • Band(s): Immortal,Amon Amarth,Behemoth,Within Temptation, uvm.
  • Wann: 15.08 - 18.08.2012
  • Wo: Dinkelsbühl
Gelesen 2706 mal Letzte Änderung am Dienstag, 11 September 2012 07:57