Donnerstag, 18 Juni 2020 13:14

Tortured Souls - Alastor

geschrieben von Wolle Kroni
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(15 Stimmen)

Neben dem Hammer Release „Kerker Todt und Teyfl“ von den Steirern VARULV, kommt das nächste schwarzmetallische Meisterwerk aus der Steiermark um die Ecke. Tortured Souls veröffentlichen ihr erstes Album und das obwohl die Herren Svart (ex. Seduced, ex. Nightforest ec.), Baal und Pest (ex. Blasphemist, ex. Sculptor und Nekrodeus) die Band erst Anfang 2020 gründeten.

Neben dem Hammer Release „Kerker Todt und Teyfl“ von den Steirern VARULV, kommt das nächste schwarzmetallische Meisterwerk aus der Steiermark um die Ecke. Tortured Souls veröffentlichen ihr erstes Album und das obwohl die Herren Svart (ex. Seduced, ex. Nightforest, ex. Sculptor) etc.), Baal, welcher die Songs für das Album schrieb und Pest (ex. Blasphemist, ex. Sculptor und Nekrodeus) die Band erst Anfang 2020 gründeten. Laut Svart gab es erst eine Probe und die fand erst nach dem Release des Album statt. Da mögen böse Zungen behaupten, das da ja nichts ordentliches bei rumkommen kann, doch weit gefehlt. Tortured Souls liefern ein dermaßen geniales schwarzmetallisches Brett ab, dass man meine könnte, die Band sei schon länger am Werke. Doch alles der Reihe nach.

Alastor, so der klangvolle Name des Erstlings, startet nach einem stimmungsvollen Intro mit "A Letter of Farewell" und gibt gleich mal die Marschrichtung des Albums vor. Straighter Black Metal mit punkigen Einflüssen und vielen Breaks knallt durch die Boxen, so dass es dem Teufel eine Freude ist. Abwechslungsreich geht es mit Titeltrack "Alastor" weiter. Eisiges Riffing im Wechselspiel von schnelleren und langsameren Parts wechseln sich hier gekonnt ab, sodass keine Monotonie aufkommt. "Cursed Gun" und "Folter" sind ein wahrer „Ohrgasmus“ und sind so eingängig, dass sie live sicherlich gut zu überzeugen vermögen. Auch hier ist das Gleichgewicht zwischen Raserei und runter vom Gas eine gelungene Mischung. "Spreader of Horrors" kann mit Fug und Recht als das Highlight des Albums bezeichnet werden, bevor "Bulldozer" alles unter sich begräbt. Der Rausschmeisser "Misery of Death" vereint zum Schluss alle Elemente des Albums zu einem Track und zeigt deutlich, dass die Einflüsse der Band stark von Old Darkthrone, Tsjuder und Taake geprägt sind.

Fazit: Tortured Souls liefern auf ihrem ersten Silberling soliden Black Metal ab, der Lust auf mehr macht. Denn Steirern gelingt es, sich durch abwechslungsreiches Songwriting vom Einheitsbrei abzuheben und bleiben mit Alastor sicherlich in den Gehirnwindungen hängen. Man darf auf die weitere Entwicklung der Band gespannt sein, auch deshalb weil laut Pest, die Messlatte für Weiterentwicklung irgendwo zwischen Summoning, Shining und Der Weg einer Freiheit gehängt wurde. Die knappe Spielzeit von 28min vermag dem einen oder anderen etwas kurz vorkommen, doch sie ist absolut ausreichend. „Weniger ist mehr“, macht hier durchaus viel Sinn.

Wer dieses edle Teil sein eigen nennen möchte, kann es ab 22.06 über die Facebook Seite der Band oder Bandcamp bestellen. Die Scheibe wird in Eigenproduktion hergestellt und auf 100 Stück limitiert sein.

Trackliste:

01 Intro
02 A Letter of Farewell
03 Alastor
04 Cursed Gun
05 Folter
06 Spreader of Horrors
07 Bulldozer
08 Misery of Death

Bewertung:

8 von 10 Punkte

Weitere Informationen

  • Band: Tortured Souls
  • Album Titel: Alastor
  • Erscheinungsdatum: 06.06.2020
  • Fazit: Fazit: Tortured Souls liefern auf ihrem ersten Silberling soliden Black Metal ab, der Lust auf mehr macht. Denn Steirern gelingt es, sich durch abwechslungsreiches Songwriting vom Einheitsbrei abzuheben und bleiben mit Alastor sicherlich in den Gehirnwindungen hängen. Man darf auf die weitere Entwicklung der Band gespannt sein, auch deshalb weil laut Pest, die Messlatte für Weiterentwicklung irgendwo zwischen Summoning, Shining und Der Weg einer Freiheit gehängt wurde. Die knappe Spielzeit von 28min vermag dem einen oder anderen etwas kurz vorkommen, doch sie ist absolut ausreichend. „Weniger ist mehr“, macht hier durchaus viel Sinn.
Gelesen 1425 mal Letzte Änderung am Freitag, 19 Juni 2020 08:33

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