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Montag, 16 Februar 2015 18:04

Thy Flesh - Thymiama Mannan

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Thymiama Mannan Thymiama Mannan Thy Flesh

"THY FLESH" – alles klar, wieder mal eine der unzähligen Bands die heutzutage überall aus dem Boden sprießen. Erstrebenswert, aber auch mühselig wird es vor allem immer dann, wenn man es mit der X-ten Black Metal Band zu tun bekommt, welche mit der X-ten ausgeschöpften Thematik daherkommt.

Fährt man im Black Metal doch immer ein zweischneidiges Schwert in dem man versucht aus der Masse herauszustechen und doch seine Ähnlichkeit zur Masse nicht zu verlieren. Im Zusammenhang mit Black Metal hört man ja immer die klassische Aussage "das ist Black Metal, das muss unschön", was auch meiner Meinung nach vollkommen richtig ist, aber auch häufig als simples Argument genutzt wird um uns eine der – wie oben bereits erwähnten – unzähligen Bands schmackhaft zu machen.



Und es mag Fans geben denen bis heute die üblichen Themengebiete nicht langweilig sind, die sich immer wieder aufs Neue für die immer gleiche düstere Thematik begeistern können und große Freude an vielen entdecken Projekten finden, aber es wäre doch schön, wenn sich hin und wieder getraut würde mal etwas Neues zu wagen. Bei "THY FLESH" fällt mir als erstes die relativ unkreative Aufmachung des gesamten Konzepts auf, so werden hier Künstlernamen wie "THE CLOVEN HOOF" gewählt, was meine Neugierde eher bremst denn bestärkt, jedoch aber ja glücklicherweise nichts über die musikalische Qualität aussagt. Interessant finde ich hingegen das wir es mal mit einer Black Metal Bassistin zu tun haben. Schon eine kleine Besonderheit.



Anders als in meinen vorherigen Reviews möchte ich aber gar nicht näher auf jeden Song eingehen, denn die Scheibe lässt sich schon ganz gut durchhören. Jedes Lied besteht aus solide gespieltem Black Metal und auch die Stilwechsel, die doch häufig helfen keine Langweile aufkeimen zu lassen sind vorhanden.  Ich erwische mich sogar dabei wie ich musikalische Vergleiche zu Marduk anstelle. Leider kommt jetzt jedoch das aber, dem ja selten etwas Gutes folgt.



Das Album weißt keinerlei Neuheiten auf, es wurde sich wieder einmal nicht getraut, etwas neues, oder gar außergewöhnliches zu wagen und so geht eben auch "THY FLESH" in der Masse der unzähligen Bands unter. Ich bedaure es fast, nicht ein wenig mehr von dieser Scheibe zu halten, ist sie doch qualitativ nicht von schlechten Eltern, aber leider wenig innovativ und fast schon quantitativ.

 

Tracklist:

1.Thymiama Mannan

2.Final Nights

3.Rape Magic

4.Blood Song

5.Temple of Absinthe

6.Silver Tongue Devil

7.Extremity Unbound

 

Bewertung:

5 von 10 Punkten


Weitere Informationen

  • Band: Thy Flesh
  • Album Titel: Thymiama Mannan
  • Erscheinungsdatum: 08.02.2014
  • Fazit: Ich kann nur hoffen, dass wir uns in Zukunft auf etwas spannendes und neues gefasst machen können (mit einem leichten Schmunzeln muss ich an das Banjo in Taake's Myr denken) und das sich Bands aus dem underground erheben, welche mit etwas wirklich neuem aufwarten können. "THY FLESH" konnte es leider mit diesem Album nicht.
Gelesen 1932 mal Letzte Änderung am Montag, 16 Februar 2015 18:54

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