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Samstag, 03 März 2012 16:07

Suicidal Angels - Bloodbath

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(5 Stimmen)

Die Jungs aus Griechenland sind nicht zu bremsen! Bereits das vierte Album in den letzten fünf Jahren und immer auf Top Niveau! Denn auch „Bloodbath“ macht weiter, wo „Dead Again“ aufgehört hat, mit Thrash der heutzutage Größen wie Slayer perfekt auf den Leib geschneidert wäre! Und trotz dieses enormen Arbeitspensum ist „Bloodbath“ gewiss kein “Schnellschuss“.

Denn was das Quartett hier wieder veranstaltet lässt keine Thrasher Mähne ruhen! Brachiales, pfeilschnelles Riffing und Hooklines, die einem gefühlte Ewigkeiten im Gehörgang stecken bleiben, beherrschen auch hier das Gesamtbild. Der Titeltrack „Bloodbath“ und „Moshing Crew“ zeigen einem wo es langgeht bevor ein langsames Akustik Intro den dritten Song „Chaos“ anklingen lässt. Für mich ein extrem gelungenes Intro, welches zu den Highlights der Scheibe zählt und etwas vom sonstigen Tempo abweicht. Allerdings nur im ersten Teil des Songs.

„Morbid intention to Kill“ und „Summoning of the Dead“ preschen brachial voran, mit vereinzelten Breakdowns und verlangsamten Mid-Tempo Parts die zeitweise sehr an altes Slayer Material erinnern. Beim Song „Legacy of Pain“ wird Sänger und Gitarrist Nick von Bolt Thrower Sänger Karl Willets am Mikrofon unterstützt. Der Song wälzt sich durch die Boxenmembrane und stellt ein klasse Mid-Tempo Nummer dar. „Torment Payback“ ist mit seinen übereinander gelegten Gitarrenparts in der Mitte des Songs wohl der „modernste“ Song der Scheibe. Mit „Skinning the Undead“ und „Bleeding Cries“ geht die Scheibe gewohnt rasant zu Ende. Wobei der letzte Song zeitweise extrem an Slayers „Season in the Abyss“ erinnert, allerdings ohne dabei wie eine exakte Kopie zu klingen.

Auch diese Scheibe ist in meinen Augen ein Volltreffer der Griechen. Klar gibt es bestimmt den ein oder anderen, der den Jungs zu wenig Eigenständigkeit vorwirft. Allerdings muss man sagen, das Thrash einfach so klingen soll! Der Sound, das Riffing, der Gesang einfach das Gesamte Package klingen nicht zu modern und nicht zu sehr nach Kassettenrekorder. Also ein perfekter Remix mit den passenden Songs die einfach Spaß machen!

Weiter so!

 

Bewertung:

Cover und Umfang (8/10):
- erneut ein geniales Artwork von Ed Repka
- durchschnittliche Spielzeit

Abwechslung (7/10):
- eine Hitverdächtige Thrash Nummer reiht sich an die nächste
- durchweg hohes Tempo mit vereinzelten Mid-Tempo Parts

Sound (9,5/10):
- So sollte Thrash heutzutage klingen, nicht zu neumodern und nicht zu altbacken

 

Gesamtpunktzahl:
9/10

Weitere Informationen

  • Band: Suicidal Angels
  • Album Titel: Bloodbath
  • Erscheinungsdatum: 27.01.2012
Gelesen 1706 mal Letzte Änderung am Samstag, 03 März 2012 20:13

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