"Ist das PartySan noch Underground? Wie könnt ihr das supporten?" Mit diesen Kommentaren durften wir uns ab dem Moment auseinandersetzen, als wir die ersten Party.San-Posts über FB geteilt hatten. Nun, was soll man sagen? Das Party.San ist natürlich eines der größeren deutschen Metal-Festivals und auch die fettgedruckten Namen auf dem Billing haben selbstverständlich einigen Impakt. Trotzdem hat sich das Event über die Jahre, ähnlich wie viele kleinere Festivals nicht verkauft oder (trotz Potential des Geländes) auf Hauen und Stechen vergrößert. Wer das Kleingedruckte liest findet jedes Jahr auch Bandnamen, die man selten oder gar nicht gelesen hat und das machte es für Undergrounded interessant, einen genaueren Blick zu werfen.

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Freitag, 16 August 2019 20:44

Hexenbrett - Erste Beschwörung

Mit Hexenbrett schickt sich eine komplett anonym agierende Band an trashige Horrorfilm-Atmosphäre mit schmissigem, interessantem Black-Metal auf originelle Art zu verbinden. Lohnt sich der Zugriff beim derzeit so gerade noch erhältlichen Tape? Wie schon ein weiser, alter Mann aus dem Norden als Catchphrase etabliert hat: Let's find out!

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Montag, 05 August 2019 15:53

Bewitcher - Under The Witching Cross

Räudiger, 80er-lastiger Venom-Worship, garniert mit einer Prise Teutonenstahl auf handwerklich hohem Niveau gibt's nicht? Doch, gibt es, dazu noch mit tollem Sound und überraschend viel Abwechslung ausgestattet. Wer ein Herz für alles hat, dem man den Stempel "Old School Shit" aufdrücken kann, der muss hier zu schlagen und sich Bewitchers "Under The Witching Cross" reinziehen!

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Samstag, 03 August 2019 17:12

Chaedrist - Chaostheosis

Nun ja, was soll man sagen? Wer seine Blackened-Death-Bands gerne eher auf der Black Metal-Seite genießt, sollte dem zweiten Chaedrist-Album "Chaostheosis" definitiv eine Chance geben. Wirklich überrascht hat uns der Sound nach dem Lesen der Bandcamp-Tags und dem Betrachten des Albumcovers nicht, man bekommt exakt das, was man erwartet: Reichlich angeschwärzten Death Metal mit modernem Einschlag. Vorhersehbar, aber gut exekutiert.

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Während die Temperaturen jeden Rekord brechen und die nächsten Hitzewellen schon anstehen ist es an der Zeit, sich jetzt schon ein paar warme Gedanken zu machen – Also lasst uns über die Hölle sprechen! Wir meinen nichts anderes, als die nächste Edition des UTBS, das nun ähnlich rekordverdächtig angekündigt wurde. Alle Early Bird-Tickets sind jetzt schon vergriffen und das noch bevor die ersten Bands announced wurden.

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Man muss schon sagen: Immer wieder gewinnt man den Eindruck, es manifestierten sich in keiner Metal-Sparte mehr neue Bands und Geheimtipps als im Black Metal-Genre. Nur manche davon treten in Existenz und hinterlassen dabei sichtbare Fußspuren und hörbare Echos, die es in sich haben. Die Thüringer Vivus Humare schaffen Musik, die in den Augen derer, die bereits mit den Anfängen des Schwarzmetalls aus Skandinavien nichts anfangen konnten, wohl eher keine großen Wellen schlagen und womöglich im Ufersand des Größeren und Bekannteren versickern wird. Wenn nun aber eine Band genau diesen alten Sound und seine Qualität erreicht, lässt diese die Herzen der Kenner und Liebhaber höher schlagen - nicht umsonst nennen die Gothaer, die wir diesmal bei "Unter dem Radar" in den Fokus nehmen wollen, ihren rohen, schnörkellosen Old-School-Stil auch „Archaic Black Metal“.

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Wer knapp 5 Jahre für sein Erstlingswerk benötigt -wohlgemerkt auch ohne Demos, Splits oder EPs zu veröffentlichen-, zeichnet sich entweder als sehr bedachte und perfektionistische Band aus oder scheint seine Zeit eher anderen Projekten zu widmen. Wir tippen an dieser Stelle darauf, dass all diese Umstände gleichsam zutreffen. Blodtåke aus Oberhausen existiert als Band jedenfalls schon seit 2014 und man hat sich eine Menge Zeit für ihr Debüt "Nativity of Ashes" gelassen.

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Montag, 08 Juli 2019 10:57

Viölence - MotorDemon

Manchmal denkt man sich auch nur: „Was zum Teufel“ wenn man einen Bubblewrap-Umschlag ins Undergrounded HQ bekommt, aus dem nur „Brösel“ stürzen. Diverse lieblos gefaltete DinA4 Kurzbeschreibungen, aus denen jeweils eine CD, ein Coverartwork und ein Backcover herauspurzeln. „Please assemble by yourself if you got some spare jewel cases.“

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Der letzte Tag des UTBS begann früh und hatte wahrhaftig den Charakter eines apokalyptischen, "letzten Tages": Es war den Besuchern deutlich anzusehen, welche Tortur ihre Körper in den vorausgegangen Sonnenläufen dank der Hitze durchgemacht haben. Der Samstag sollte auch der heißeste Tag des Festivals werden und direkt vor der Bühne in der prallen Sonne war es kaum auszuhalten.

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In gut drei Wochen heißt es wieder: „Roar For The Boar!“, wenn im beschaulichen nordschwäbisch-fränkischen Mulfingen/Buchenbach das zweijährlich stattfindende Boarstream seine Pforten öffnet. „Moment mal“, werden jetzt viele sagen! „Warum zweijährlich, wenn das letzte Boarstream erst 2018 war?“ - Zeit für uns die Veranstalter Marci und Itchy zu Dorfbürokratie, ad hoc Zeitdruck und einer teuflischen Ticketanzahl zu befragen:

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