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Dienstag, 24 Juli 2012 20:18

Hellyeah - Band of Brothers

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Die Metal Supergroup „HELLYEAH“ sollte mittlerweile jedem Metalhead ein begriff sein. Vinnie Paul (ex- Pantera, Damageplan) haut selbstverständlich auch diesmal jede Menge Drummgewitter raus und wird von Chad Lee Gray (Mudvayne) gesanglich unterstützt. Komplettiert wird die Band wie bei beiden Vorgängeralben von Greg Tribbett, Tom Maxwell (beide Gitarre) und Bob Zilla am Bass.

Nach dem etwas schwächeren Vorgänger „Stampede“ liefern die Amerikaner hier ein Brett nach dem anderen. Außerdem klang Hellyeah noch nie so sehr nach Pantera! Schon mit den ersten Tracks „War in me“, „Band of Brother“, „Rage/Burn“ und meinem kleinen Liebling „Drink, Drank, Drunk“ wird ohne Ende auf die Zwölf gezielt! Bärenstarke Hooklines, mächtige Drumpassagen und Chad Lee Gray der mir das erste Mal richtig gut am Mikrofon gefällt. Prägnante und saukomplexe Solos wie zu Dimebags Zeiten gibt es zwar nicht, dennoch werden die wälzenden Passagen von frischen Soli unterbrochen.

Zwischen aller Härte und vielen fetten Hooks findet sich mit „Between you and Nowhere“ eine typische Southern Ballade, die dem Kuchen eine schöne Glasur verpasst.

Auf Dauer könnte es dem ein oder anderem Zuhörer vielleicht ein wenig zu eintönig werde. Wer allerdings auf Mudvayne, Damageplan und vor allem Pantera steht, der sollte hier unbedingt zugreifen!

 

Hellyeah sind nicht Pantera, ganz gewiss nicht! Und das sollen und wollen sie sicherlich auch nicht sein. Dennoch ist „Band of Brothers“ das Beste Album ihrer bisherigen Schaffensphase!

 

 

Tracklist:

01. War in Me
02. Band of brothers
03. Rage/Burn
04. Drink Drank Drunk
05. Bigger God
06. Between You and Nowhere
07. Call It
08. Why Does It Always
09. WM Free
10. Dig Myself A Hole
11. What It Takes to be Me

 

Bewertung:

Cover und Umfang (7/10):
- cooles Albumcover
- leicht überdurchschnittliche Abspielzeit

Abwechslung (7/10):
- teilweise monoton wirkend
- eine typische Southern Ballade unterbricht das durchweg rasante Gesamtbild

Sound (7/10):
- Megafette Drums und Hooklines
- Gesang gefällt mir hier besser als bei den Vorgängeralben, allerdings für mich das schwächste an der Platte

Gesamtpunktzahl:
7/10

Weitere Informationen

  • Band: Hellyeah
  • Album Titel: Band of Brothers
  • Erscheinungsdatum: 13.07.2012
Gelesen 1812 mal Letzte Änderung am Dienstag, 24 Juli 2012 20:23

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