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Sonntag, 19 Januar 2014 19:38

Skull Fist - Chasing the Dream

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Bereits zu Beginn des blutjungen Jahres, erwarte nicht nur ich sehnsüchtig die neue Scheibe der kanadischen Heavy Macht Skull Fist! Album Nummer zwei hört auf den Namen „Chasing the dream“ und schlägt bereits wie der Vorgänger „Head of the Pack“ voll auf die 80er Jahre ein.


Der Unterschied liegt jedoch im Detail. So sind die Songs etwas mehr im Hardrock Bereich angesetzt und sind meist durch Tempo Wechsel und Breaks durchstrukturiert. So sind z.B. die Nummern „Bad for good“ und „Call of the Wild“, wie ich finde, unfassbar geile Hardrock Songs für die Ewigkeit! Zwar nichts neues, dafür aber genau das was der Heavy Metal Fan hören möchte.


Dazu reihen sich nahtlos die Kracher „Your gonna pay“, „Don’t Stop the Fight“ und „Mean Street Rider“ ein, bei dem der Skateboard Crash von Frontmann Jackie am Anfang zu hören ist (er hatte sich dabei das Genick gebrochen!). Alles in gewohnt gekonnter und selbstsicherer Skull Fist Manier!

Dazu kommt noch der Track „Sign of the Warrior“, den man neu eingespielt hat (bereits auf der Heavier than Metal EP zu finden) und ein reines Instrumental das auf den Namen „Shreds not dead“ hört.


Ich muss zugeben, dass ich Skull Fist Fan der ersten Stunde bin. Ich habe sie vor vier Jahren in der Rockfabrik Ludwigsburg kennen- und lieben gelernt (damals noch mit Dame am Schlagzeug). Doch ich möchte den sympathischen Kanadiern nicht nur Honig ums Maul schmieren! Einen großen Knackpunkt hat die Scheibe: die gesamte Soundabmischung ist so grottig wie selten zuvor! Jackie’s Gesang ist so glattgebügelt wie Madonnas Botox Visage. Somit klingt der Gesang extrem gekünstelt! Dies wiederum kann ich nicht verstehen, da Jackie die hohen Parts ja scheinbar mühelos hinbekommt! Dazu kommt noch, dass der Bass und die Drums viel zu sehr im Vordergrund stehen und somit Jackies schwacher Vocalabmischung nicht unbedingt schmeicheln. In Sachen Sound wollten die Jungs wohl einfach zu sehr nach 80ern klingen und sind irgendwie in die 90er abgerutscht…


Nichtsdestotrotz ist dem Quartett wieder eine saugeile Scheibe gelungen, welcher ich locker 1-2 Gesamtpunkte mehr gegeben hätte, wäre da nicht diese seltsame Abmischung gewesen…




Tracklist:

01. Hour To Live
02. Bad For Good
03. Chasing The Dream
04. Call Of The Wild
05. Sign Of The Warrior
06. You´re Gonna Pay
07. Don´t Stop The Fight
08. Shred´s Not Dead
09. Mean Street Rider



Bewertung:


Cover und Umfang (7/10):

- durchschnittliche Abspielzeit

- Coverartwork im Style der Vorgänger

 

Abwechslung (7/10):

- alles wirkt besser Strukturiert

- Songwriting ist gereift und glänzt mit perfekten Breaks

 

Sound (5/10):

- auch nach mehrfachem durchhören, warum zum Henker wurde so abgemischt?

- Drums und Bass lassen den Gesang und die Gitarren untergehen

 

Gesamtpunktzahl:

6/10

Weitere Informationen

  • Band: Skull Fist
  • Album Titel: Chasing the Dream
  • Erscheinungsdatum: 10.01.2014
Gelesen 2242 mal Letzte Änderung am Sonntag, 19 Januar 2014 19:52

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