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Montag, 23 Januar 2012 14:33

Final Faith - Buried in Oblivion EP

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Mit Final Faith „Buried In Oblivion“ liegt mir eine fünf Songs starke Thrash/Death EP vor, die schon von außen überzeugt.

Grandios gemachtes Cover, ein nettes Booklet und eine vernünftig bedruckte CD. Als Erstwerk jedenfalls erstaunlich professionell.  Einziges Manko: Auf dem PC werden die Tracks nur nach dem Motto „Track1“, „Track2“ und nicht nach den Titeln benannt, angezeigt. Schade! 

Aber kommen wir zur Musik an sich: 

Langsam aber druckvoll legt der Titel „Betrayal Starts Inside Your Head“ los, um den Hörer dann in einer Doublebass-Lawine mit mächtigem Riffgeknüppel mitzureißen. Ein richtig fetter Opener, der schon jetzt Lust auf den Rest der fünf Songs starken Platte macht.

Der zweite Track „Poised For Insurgence“ legt ab der ersten Sekunde brachial vor und zieht das Konzept stur durch. Schnell, böse und aggressiv. Brachiale Übergänge mit stark in Szene gesetzten Instrumenten machen den Song richtig abwechslungsreich und halten eine konstante Spannung aufrecht.

Auch „Buried In Oblivion“, der dritte Song, prescht gewaltig los! Der Titel bietet dauerhaft massives Headbang- und/oder Circlepit-Potenzial und liefert ein massives Brett. Einzig die wenigen mehr oder weniger „clean“ gesungenen Passagen schwächeln und wirken ein wenig lustlos.

Das vorletzte Lied, „Crushing Silence“ macht seinem Namen alle Ehre. Auch hier wird mit ordentlich Druck und bockstarkem Geprügel, nicht zu letzt am Drumset, der Hörer komplett mit eingespannt. Diverse Tempowechsel und unvorhersehbare Parts machen diesen Track  sehr kurzweilig.

Schon sind wir beim letzten Track: „Turn Me Into Chaos“ angekommen. Massives Geschrei vom aller feinsten gemixt mit massig Aggression an allen Instrumenten. Zum Ende hin wird’s dann noch einmal richtig melodisch und rundet den Titel gekonnt zu einem stimmigen Gesamtwerk ab. Für mich persönlich einer der besten Tracks auf der EP und ein gelungener Abgang! Auch hier wird deutlich wo her die Jungs ihre Einflüsse beziehen, und dass man Final Faith ganz klar mit Kreator vergleichen kann. Kreator mit ein wenig mehr Death-Anteil. Ja, das trifft es ganz gut.

Das die Jungs kein unbeschriebenes Blatt sind, wird nicht nur anhand der Professionalität der CD klar. Die Junge Truppe, welche 2005 als Hardcorepunkband gegründet wurde, dann aber 2007 mit teilweise neuer Besetzung in die jetzigen musikalischen Gefilde eingestiegen ist, konnte schon diverse Erfolge verbuchen. So durften sie beispielsweise das Maniacs of Rock eröffnen und kamen bei den Summerbreeze New Blood Awards unter die Top 20 von über 2500 Bands. Die Jungs haben jedenfalls Potenzial und wir werden nicht das Letzte mal von Ihnen gehört haben!


Cover + Umfang  (7/10) 

-gutes Coverartwork

-Für ein „Erstwerk“ toll gemacht

 

Abwechslung: (7/10) 

-Konstantes Geknüppel mit einigen Überraschungen

-Tracks alle mit gutem Wiedererkennungswert

 

Sound: (9/10) 

-Super abgemischt

-Tadellose Soundqualität


Gesamtpunktzahl: 8/10

Weitere Informationen

  • Erscheinungsdatum: 00.00.0000
Gelesen 3021 mal Letzte Änderung am Montag, 23 Januar 2012 14:44

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