Mittwoch, 09 März 2016 21:31

STILL REACHING FOR DARKNESS 2016

Die neunte Ausgabe des STILL REACHING FOR DARKNESS in der Steinheimer Stadthalle schließt mit mehr als dem erwarteten Erfolg ab. Sechs Bands, knapp 200 Besucher und 350 Liter getrunkenes Fassbier (= 1,75l pro Person)* stehen als nüchterne Fakten am Ende der Traditionsveranstaltung; und die Hälfte der Einnahmen des Abends gehen an die Hirntumorforschung nach Heidelberg. Danke dafür!

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*ist im Hinblick auf das SRFD 2017 noch gut ausbaufähig. Anm.d.Red.

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Donnerstag, 30 Juli 2015 09:17

Interview mit Thorsten von SCALPTURE

Vier Jungs aus dem ostwestfälischen Bielefeld, die harten und ehrlichen Death Metal mit thematisierten Kriegseinflüssen an den Mann bringen. Thorsten, Sänger und Frontmann der Formation hat sich bei uns für ein Interview breitschlagen lassen, um euch einerseits die Band, eventuell viele schmutzige Geheimnisse und Insights über SCALPTURE aufzuzeigen, um ein wenig mit dem oft verwendeten Begriff "Old School Death Metal" aufzuräumen - und mehr. 

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Die austragungsortsrepräsentative Website des achten STILL REACHING FOR DARKNESS verrät:
"Die Stadt Steinheim liegt in der Bundesrepublik Deutschland, im Nordwesten des Kreises Höxter (Weser), welcher am östlichen Rand des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zu finden ist. Die Stadt zählt etwa 13.000 Einwohner, von denen rund 8.300 in der Kernstadt wohnen. Sie ist als Mittelzentrum eingestuft."

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Das NOCTURA V hätte ein Beispiel eines untergründig-unterbesuchten Konzerts in Ostwestfalen werden können. Hat man die allgemein gängige, postwinterliche Unlust im Hinterkopf, bei diesen Außentemperaturen und Witterungsverhältnissen eher die Katze vor dem Kamin zu bürsten und dabei Musik aus der eigenen Konserve laufen zu lassen, als sich zu einem Event zu bemühen, sind Bedenken über niedrige Besucherzahlen seitens Bands und Organisatoren vorprogrammiert. Im Metal friert man allerdings nicht - grimmiges Zittern aus Wut über zu wenig Kälte ist eher üblich.

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Dienstag, 06 Januar 2015 19:53

DEAD EMBER: RECKONING

Wo beginnt Alternative, wo hört er auf? Ab wann spricht man von Core, und wann wird aus alternativ progressiv?
Das Verschwimmen der Grenzen und der oftmalige Hang zu einem verzärtelten Metalübersichtseintopf machen den Alternative Metal innerhalb der großen Szene zu einem diskutablen Genre, das gerade von Fans traditioneller Metallmusik kategorisch abgelehnt wird. Versinnbildlicht gesprochen setzt sich der Alternative kaum bis schwer durch, da die diversen zusammengesetzten Puzzleteile am Ende ein Mosaik oder impressionistisches Gesamtbild ergeben und die typische expressionistische Härte, Klarheit, Direktheit, die geradlinige Aussagekraft und das frontale, kompromisslose Affektieren des Hörers metal-unlike in dessen Einzelelemente zurück zerfällt oder verwischt.

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Ein weiterer gelungener Abend mit authentischen120% Metal beschert einem mit über 100 Fans vollen Black Sabbath Metalclub einen weiteren mehr als lohnenswerten Samstag.
Veranstalter Sascha Wölker scheint mit Know-How und dem gewissen Händchen die Bands so auszuwählen, dass sie trotz Unterschieden in Genre und Machart zueinander passen und uns Fans ein abgerundetes Konzerterlebnis garantieren. Sound und Technik sind jedes Mal einwandfrei, dazu die gemütliche Atmosphäre und die fairen Preise für Eintritt und Getränke - was will man als Metalhead mehr? Selbst Ostwestfalens bekanntester Undergroundrocker und Szene-Urgestein, bekannt unter dem Pseudonym Haslach Kippenheim beehrt uns an diesem Abend mit seiner Anwesenheit. Fetzt!

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Im östlichen Westfalen gibt es selten wirklich große Metalveranstaltungen. Die sogenannte Szene ist überschaubar, man trifft meistens die gleichen fertigen Gesichter, mit denen man quatscht, trinkt, abgeht und versackt. Der Veranstaltungsort, das BLACK SABBATH liegt direkt gegenüber vom Südbahnhof von Bad Oeynhausen, in dem die Bands ein paar Stunden vor Veranstaltungsbeginn ihr Equipment ausladen und mit den ersten Gesprächen die akustische Leere im Club gefüllt wird. Durch den Vorraum geht es an einem abgerundeten Tresen vorbei zum Bühnenbereich, rechts davon eine enge Treppe runter zum Backstage-Raum oder zu den Brunzkacheln. Während Max von SCALPTURE das Drumset aufbaut und für alle Bands stimmt und die emsigen Techniker den Bühnenaufbau machen, ploppen schon die ersten Biere auf.

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