Samstag, 22 Februar 2020 17:14

Unter dem Radar - Code (Black/Post Metal)

Bereit für etwas Beruhigendes für Seele und Geist? Die Band Code, oft als <code> stilisiert, gilt gemeinhin als absoluter Geheimtipp im avantgardistischen und experimentierfreudigen Black Metal und ist seit ihrem letzten Full Length-Release "Mut" von 2015 mehr oder weniger auf Tauchfahrt. Die Musiker aus London sind mit ihrem Ideenreichtum und ihrem virtuosen Spagat zwischen Black Metal-, Progressive- und Post-Elementen bereits seit zwei Dekaden zu Werke, auch wenn die Geschichte der Band durchsetzt ist von Pausen und Ensemble-Wechseln. Das Schöne und gleichwohl Tragische an der Musik der Band ist eigentlich, dass Schubladendenken und klare Güteprädikate einfach nicht mehr funktionieren. Code spielen Black Metal, ohne dass es Black Metal ist - und allein dadurch haben sie sich einen Artikel in unserer Rubrik redlich verdient.

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Als Prophecy Productions Anno 2015 ankündigte, dass es zu Ehren des 20-jährigen Bestehens ein Jubiläumsfestival mit speziellen Bands aus eigenem Kader veranstalten würde, löste man eine Welle der Begeisterung aus. Fand das Event in der Erstauflage noch als Ein-Tages-Fest statt, wuchs man 2016 bereits zu einem Zwei-Tages-Spektakel heran und holte auch Label-übergreifend besondere Bands ins Line-Up. Nach den überaus beliebten ersten drei Ausgaben des Label-eigenen Prophecy Fests in den Jahren bis 2017 gaben die Veranstalter früh bekannt, dass man 2018 mit einem Event in der wunderschönen Balver Höhle im Karstgebiet zwischen Westfalen und Sauerland aussetzen, dafür aber 2019 in die Eventstätte zurückkehren werde – gesagt, getan: Das Special Interest-Label lud mit besonderem Programm am Wochenende des 13.-14. September zur nunmehr 4. Ausgabe ihres auserlesenen Events und damit zu einer Musikveranstaltung der Extraklasse.

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Mitte Dezember fand im Großraum Berlin zum fünften Mal die bei jeder bisherigen Ausgabe mit außerordentlichem, erlesenem Programm aufwartende Eventreihe De Mortem Et Diabolum statt. Als im Spätsommer bekannt wurde, dass nicht wie bisher das Berliner Columbia Theater Ort der Veranstaltung sein könnte, wurde mit dem Jugendhaus in Paulinenaue eine neue Location gefunden. Die Veranstalter hatten via Social Media verlautbaren lassen, dass man zu diesem Schritt gezwungen wurde,  da die Geschäftsführung der früheren Konzertstätte Auflagen aussprach, die nicht zu erfüllen waren, und sich die Verantwortlichen mit Vorwürfen wegen mancher geladener Acts konfrontiert sahen. Der Locationwechsel fand nicht ohne Widrigkeiten statt, tat der Qualität der Veranstaltung aber keinen Abbruch: Ob das nunmehr fünfte Jubiläum des Events dennoch ein Erfolg wurde, erfahrt ihr hier.

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The 6th edition of Estonia’s most haunted Howls of Winter festival took place last month and was unsurprisingly -as every year so far- a blast. While half of our team members already witnessed the underground spectacle at Rock Club Tapper in the last couple of years, the other half got hooked on the Estonian scene after having watched our “Tallinn Under The Horns” documentary. Naturally we assembled our troops and visited the Baltics after the great 2018 edition last year again this time.

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Von Stuttgart nach Kassel sind es im Tiefflug knapp vier Stunden und man hat eine Menge Zeit, sich auf einen Gig vorzubereiten. So stand vor der nächsten Edition der "Hole In The Svn"-Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Im Zwielicht Des Mondes" viel Musikstudium und tiefgehende Gespräche über aktuelle Entwicklungen der Szene. Unser Ziel, das K19 in Kassel… Termin: 18.05.2019. Diesmal mit von der Partie: Unlight, Timor et Tremor, Häxenzijrkell und Into Coffin.

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Wenige Wochen vor dem Start des UNDER THE BLACK SUN Festivals ist nun die Running Order für die diesjährige Edition veröffentlicht worden und sieht folgendermaßen aus:

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