Der letzte Tag eines Festivals ist immer begleitet von Freude und Wehmut zugleich. Die etwas urigen Vera Lux waren glücklicherweise die erste Band des Tages, um die Trübsal (und einen für die einen leichten, für die anderen schweren Kater) vergessen zu lassen. Obwohl seit 2014 aktiv, hat die Band aus Nürnberg bisher nur eine Demo veröffentlicht – man munkelt allerdings, dass sich das in nicht allzu ferner Zeit ändern wird.

Die Sonne stand auch am zweiten Festivaltag der diesjährigen Ausgabe des Dark Troll früh am Himmel und die Temperaturen stiegen zügig auf weit über 25°C. Nach einem ausgiebigen (Bier-)Frühstück und dem Besuch bei den freundlichen und gut organisierten Helfern der Campingplätze ging es gegen 14 Uhr auf der Burg mit dem Programm weiter.

Anno 2019 darf das schönste Festival der Welt sein 10-jähriges Jubiläum feiern – zweifelsohne ist das Dark Troll Festival eine der Pflichtveranstaltungen auf unserem Kalender und Grund genug erneut den langen Weg in den Südharz zu wagen und die Schweinsburg Bornstedt zu stürmen. Ausverkauft war das Festivals bereits Monate vorher, nicht zuletzt aufgrund des abermals fantastischen Line-Ups und der treuen Dauergäste auf diesem Festival.

The 6th edition of Estonia’s most haunted Howls of Winter festival took place last month and was unsurprisingly -as every year so far- a blast. While half of our team members already witnessed the underground spectacle at Rock Club Tapper in the last couple of years, the other half got hooked on the Estonian scene after having watched our “Tallinn Under The Horns” documentary. Naturally we assembled our troops and visited the Baltics after the great 2018 edition last year again this time.

Nun war also der Tag gekommen: Die wahrscheinlich letzte ZEREMONIE DER SCHATTEN. Vorausgegangen waren diverse Querelen mit einer von uns bewusst nicht genannten Location in Mannheim über die Bandauswahl der 5-Jahres-Jubiläumsshow des Veranstalters. Hier kann man schon verstehen, dass nach verlorenen Nerven und Geldern der unbedingte Wille im Black Metal Underground weiterhin Konzerte durchzuführen abhanden kommen kann. Die angereisten Fans waren trotzdem bester Laune und der Tenor war auch in den Einzelgesprächen recht klar: The Show has to go on – und wenn, dann vielleicht unter anderer Verantwortung innerhalb der SCHWARZEN LOGE.

AUSVERKAUFT !!! So schallte es eine Woche vor Beginn des 2. Rock den Acker Open Airs durch die sozialen Medien. Open Air Festivals erleben schon seit Jahren einen Boom – Wacken sei Dank (das dies mal hier zu lesen sein würde). Ein feines, kleines Untergrund-Festival mit Platz für rund 750 Headbangern auf dem Gelände hat sich in kurzer Zeit einen guten Namen gemacht. Natürlich begann dies alles schon viel früher und viel kleiner zu gedeihen. Wie mir Andreas von der Crew (http://rockdenacker.com) erzählte, wurde der Acker zum ersten Mal 2006 beschallt: von einem Traktoranhänger gab ein DJ sein Bestes und unterhielt ca. 50 Anwesende am Lagerfeuer. 13 Jahre später nun das:

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