Samstag, 30 März 2013 11:35

Kvelertak - Meir

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Wie kann man eine Band wie Kvelertak kategorisieren? Darüber habe ich jetzt lange nachgedacht und mir fällt nichts besseres ein, als die Jungs in die Schublade BlackPunkRollrotz zu stecken. Sehr abwechslungsreich, teilweise experimentell, hyper-energievoll und absolut individuell knallt einem  "Meir" um die Ohren.

Wie schon für das Vorgängeralbum saß Kurt Ballou hinter den Reglern, und sorgte für einen knallenden, organischen Sound. Das sehr gelungene Artwork stammt aus der Feder von John Dyer Baizley. Eines kann man gleich zu Anfang sagen: Der Überraschungseffekt des Debütalbums, der wie eine Bombe eingeschlagen hat, ist natürlich weg.


Man könnte Kvelertak eine gewisse Reifung im Songwriting assestieren. Die Songs wirken durchdachter und etwas mehr arrangiert, ohne dabei groß an Frische zu verlieren. „Meir” wirkt etwas glatter, aber nicht viel zahmer, was auch daher kommen mag, dass der Black Metal-Anteil größer als auf ihrem Erstlingswerk ist. Gleichzeitig   schaffen es Kvelertak aber mehr Melodien in ihre Songs einfließen zu lassen.  Das Album braucht sicher den einen oder anderen Durchlauf, bis sich seine volle Wirkung entfalten kann. Diese hat`s dann aber in sich.  Kvelertak könnten „the next big thing“ im Metalbereich werden, warten wir mal ab, was daraus wird.


Tracklist:

Åpenbaring
Spring Fra Livet
Trepan
Bruane Bren
Evig Vandrar
Snilepisk
Månelyst
Nekrokosmos
Undertro
Tordenbrak
Kvelertak


Bewertung:
7 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Kvelertak
  • Album Titel: Meir
  • Erscheinungsdatum: 22.03.2013
  • Fazit: Kvelertak könnten „the next big thing“ im Metalbereich werden, warten wir mal ab, was daraus wird.
Gelesen 2894 mal Letzte Änderung am Samstag, 30 März 2013 11:46

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Bruane Brenn Kvelertak