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Sonntag, 07 Oktober 2012 12:34

Loch Vostok – V:The Doctrine Decoded

geschrieben von Tini Lorey
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(3 Stimmen)
V:The Doctrine Decoded V:The Doctrine Decoded Loch Vostok

Loch Vostok entstand 2002 aus dem Zerfall der schwedischen progressive Metalband Mayadome, die sich 2001 auflöste. Die Jungs haben sich seitdem mit einer Mischung aus Klassischem sowie Death-Metal mit starken progressiven Elementen einen Namen gemacht. Dieser breiten Stilmischung bleiben sie auch mit ihrem 5ten Silberling „V:The Doctrine Decoded“ treu.

Auch im neuen Werk werden Thrash Elemente mit teils sehr technischen und progressiven Death-Metal Riffs vermischt; die Keyboards im Hintergrund halten diese Mixtur unauffällig zusammen so dass die Stimmung innerhalb der Lieder nicht verloren geht. Die Übergänge sind hierbei außerdem flüssig und harmonisch, was dafür sorgt dass Stilwechsel innerhalb der Songs nicht verwirrend wirken.


Das Album beginnt heftig und doch melodiös mit “Seeker”, bei dem die gesunde Mixtur von Teddy´s vocals aus alternierenden Growls und klarem Gesang offensichtlich wird, die Loch Vostok ihren Wiedererkennungswert gibt. Es folgt „A Tale of Two Kings“, welches mit einem klassischen 80-Jahre Powermetalschrei beginnt, wovon man sich jedoch nicht ablenken lassen sollte, denn auch dieser Songs ist wütend, hat viele Thrash-Elemente und eignet sich so wie der Rest des Albums hervorragend, die Nackenmuskulatur zu trainieren. Der einzige Song der sich von dieser Mischung abhebt ist „Common Grounds“, der etwas leiser und gebremster wirkt und teilweise wie eine Ballade rüberkommt, ohne aber im Entferntesten schnulzig oder gar langweilig zu wirken.

 

Die Stimmung des Albums ist generell sehr dunkel und wütend-depressiv. Fans von klassischem Metal und Progressive-Metal werden in diesem Album genauso ihren Ohrenschmaus finden wie Freunde des wütenden Death-Metal, wenn man nur aufgeschlossen genug ist es verknüpft vorzufinden. Die elf Stücke sind allesamt eingängig und doch komplex, so dass selbst nach dem zehnten Anhören noch etwas neues zu entdecken ist. Es ist es definitiv Wert diese Band im Auge zu behalten!!

 

Tracklist:


01. Seeker 05:33
02. A Tale Of Two Kings 05:07
03. Syndrome Of Self 04:28
04. Citizen Cain 05:47
05. Twilight Of The Dogs 06:02
06. Inflict Chaos 04:36
07. Regicide 03:50
08. Claime The Throne 04:35
09. Ravenous 04:25
10. Common Ground 04:38
11. Beyond The Obvious 07:14


Bewertung:

8.5/10

 

Weitere Informationen

  • Band: Loch Vostok
  • Album Titel: V:The Doctrine Decoded
  • Erscheinungsdatum: 05.10.2012
  • Fazit: Die elf Stücke sind allesamt eingängig und doch komplex, so dass selbst nach dem zehnten Anhören noch etwas neues zu entdecken ist. Es ist es definitiv Wert diese Band im Auge zu behalten!!
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A Tale of Two King Loch Vostok
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