Dienstag, 08 Juli 2014 09:08

Ion Vein - Ion Vein

geschrieben von Ghostwriter
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Wenn ich persönlich auf ein Album beim zweiten oder dritten Mal Hören nicht anspringe, packt mich in der Regel der Ehrgeiz und ich höre mir die Scheibe gerne noch ein viertes, fünftes und sechstes Mal an bevor ich meine Meinung abgebe. Bei dem inzwischen dritten Ion Vein Album mit dem vielsagenden Titel „Ion Vein“ war es wieder mal so Weit und der Silberling rotierte als Dauergast im Player.

Allerdings ist nur eines passiert – Ich wurde wütend auf ein paar Quadratzentimeter Polycarbonat und das ist mir eigentlich noch nie passiert. Dass ich mich vor dem Spieler sitzend wiederfinde und am liebsten rausschreien möchte: SPIELT WAS GESCHEITES, BITTE!!!


Zusammengefasst: Ion Vein ist extrem langweilig und meines Erachtens extrem überbewertet (Zumindest wenn man die Kollegen so liest). „Infectious grooves, catchy hooks, dynamic shifts, and intense "in-your-face" musical and rhythmic energy“ – All diese Werbeversprechen habe ich nicht gehört. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle 12 Songs der Scheibe nach dem gleichen Schema aufgebaut. Intro aus leidenschaftslosen stakkatoartigen Riffs und dann ein langes, langes, langes Solo vom neuen Sänger Scott Featherstone der Gitarre, Drums und Bass auf die hinteren Plätze verbannt. Im Falle von Track 5 "Face The Truth"  und 8 "Take Me From this Dream" noch ein oder zwei wirklich traurige Gitarrensoli und im Fall von Track 9 "Alone" (Video) ein kurzes zu erwähnendes Gitarrenintro und das wars im Großen und Ganzen - Das war die neue Ion Vein Platte.


Ich wüsste nicht was noch mehr Schreiben sollte, außer dass man nach einer so langen Pause und dem Wechsel zu einem neuen Sänger wirklich mehr erwarten könnte. Frischen Wind z.B. oder wenigstens etwas Abwechslung. Ich würde wirklich gern noch etwas Positives anbringen, aber ehrlich gesagt reißt mich nicht Mal Scott Featherstone Gesangsbeitrag vom Hocker – Und das nachdem das komplette Album offenbar rund um den Leadvocalisten geschrieben wurde. Wer denkt ich sei jetzt zu hart hört sich die Scheibe bitte an und denkt sich den Gesang weg. (Insert tumbleweed here)

 

Aber halt - etwas Positives hab ich grade doch gefunden - Die Platte gibt’s relativ günstig auf Amazon. Punkt - Weggetreten – und damit mein ich den Rohling.


Tracklist:

01 Fools Parade
02 Seamless (A transition of the mind)
03 Enough
04 This is Me
05 Face the Truth
06 Love/Hate
07 Anger Inside
08 Take Me From this Dream
09 Alone
10 The Will of One
11 In the End
12 Twist of Fate


Bewertung:

2 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Ion Vein
  • Album Titel: Ion Vein
  • Erscheinungsdatum: 04.07.2014
  • Fazit: Überbewertet
Gelesen 2995 mal Letzte Änderung am Dienstag, 08 Juli 2014 09:16

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Alone Ion Vein