Mosaic zu beschreiben ist keine leichte Aufgabe. Irgendwo zwischen Black Metal, Neofolk und Ambient verortet produziert die Band seit einigen Jahren an Details überschwangere Musik, die den Hörer in andere Welten katapultiert. Dabei ist stetiger Wandel ein bekannter Begleiter. Nachdem Mosaic eine sehr unkonventionelle Veröffentlichungspolitik fährt, wird nun mit "Secret Ambrosian Fire" das lang erwartete Debütalbum präsentiert.

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Auch der zweite Tag des diesjährigen Prophecy Fests wartete mit starken Line-Up auf. Waren zur ersten Band noch viele Festivalbesucher auf dem kleinen, aber feinen Campground verblieben, frühstückten beim bereitgestellten, kostengünstigen Buffet oder tranken noch gediegen einen Wein auf dem Vorplatz der Höhle, ging es im Inneren der Balve Cave mit den Holländern von Laster los. Die dreiköpfige Post Black Metal-Combo aus Utrecht überzeugte mit ihrem avantgardistischen Auftritt und mal harschen, mal progressiven Sound. Stücke von ihrem aktuellen Album „Het wassen oog“ wie „Vacüum != Behoud“ oder „Schone schijn“ stellten dabei unter Beweis, was viele an der Band so fasziniert: Laster spielen Black Metal, ohne wirklich die klassischen Brandzeichen des Black Metal zu tragen. Auf der Bühne tragen die Herren dabei stets anonymisierende, weiße Schädelmasken, die auch auf Promo-Bildern der Band zum Wiedererkennungswert beitragen, die Vocals stammen dabei von allen dreien aus dem Ensemble und erinnern noch am ehesten ans Genre Black Metal – letztendlich ist die Musik aber häufig eher rockig, nur um dann wieder in chaotischen Kaskaden auszubrechen. Schade, dass Laster so früh auf der Bühne standen, entwickelten sie sich doch zu einem der interessantesten Acts des gesamten Festivals!

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Als Prophecy Productions Anno 2015 ankündigte, dass es zu Ehren des 20-jährigen Bestehens ein Jubiläumsfestival mit speziellen Bands aus eigenem Kader veranstalten würde, löste man eine Welle der Begeisterung aus. Fand das Event in der Erstauflage noch als Ein-Tages-Fest statt, wuchs man 2016 bereits zu einem Zwei-Tages-Spektakel heran und holte auch Label-übergreifend besondere Bands ins Line-Up. Nach den überaus beliebten ersten drei Ausgaben des Label-eigenen Prophecy Fests in den Jahren bis 2017 gaben die Veranstalter früh bekannt, dass man 2018 mit einem Event in der wunderschönen Balver Höhle im Karstgebiet zwischen Westfalen und Sauerland aussetzen, dafür aber 2019 in die Eventstätte zurückkehren werde – gesagt, getan: Das Special Interest-Label lud mit besonderem Programm am Wochenende des 13.-14. September zur nunmehr 4. Ausgabe ihres auserlesenen Events und damit zu einer Musikveranstaltung der Extraklasse.

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Anno 2019 darf das schönste Festival der Welt sein 10-jähriges Jubiläum feiern – zweifelsohne ist das Dark Troll Festival eine der Pflichtveranstaltungen auf unserem Kalender und Grund genug erneut den langen Weg in den Südharz zu wagen und die Schweinsburg Bornstedt zu stürmen. Ausverkauft war das Festivals bereits Monate vorher, nicht zuletzt aufgrund des abermals fantastischen Line-Ups und der treuen Dauergäste auf diesem Festival.

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Das isländisch-deutsche Pagan Black Metal-Projekt „Árstíðir lífsins“ war zuletzt mit der 2016 erschienenen EP „Heljarkviða“ in den Schlagzeilen – jetzt hat die Band um Stefan „Stefán“ Drechsler, den Isländer Árni Bergur Zoëga und Helrunar-Frontmann Marcel „Marsél“ Dreckmann pünktlich zur Sommersonnenwende via sozialer Kanäle neue Pläne vorgestellt.

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