Kennt ihr das, man sieht ein Cover-Artwork und es erinnert einen so sehr an etwas, dass man unbedingt in die Platte rein hören muss? Genau das passierte uns bei "Asylum" von Shrooms Circle. Man hatte beim Anblick sofort das Cover der Debütscheibe von Black Sabbath im Kopf. Also kam man nicht umhin sich mal mit dem Erstlingswerk der Schweizer Stoner- und Doom-Fraktion auseinanderzusetzen. Und was soll man anderes sagen, als dass es sich ziemlich gelohnt hat? Nicht umsonst stellen wir euch die Band gerne in unserer Rubrik "Unter dem Radar" vor.

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Dienstag, 14 Januar 2020 15:38

Mizmor - Cairn

Mizmor (hebräisch: מזמור, "Psalm") zählte in den letzten Jahren zu einem der interessantesten Projekte, wenn man die Schnittstelle zwischen Black, Drone und Sludge Metal zu füllen ersuchte. 2016 schlug das Album "Yodh" brachial in die Szene ein und schürte schon damals die Hoffnung auf einen neuen Stern am Himmel der Drone-Musik. Der Live-Auftritt auf dem Roadburn 2018 verstärkte diese Hoffnung noch mehr, weil dort offensichtlich war, mit welcher Qualität Mizmor zu überzeugen weiß. Im September 2019 legte der alleinige Erschaffer A.L.N. mit "Cairn" bei Gilead Midea (u.a. Falls of Rauros, Mutilation Rites) nun nach.

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Sonntag, 12 Januar 2020 21:24

NEWS DER KALENDERWOCHE 2

Mit unserem wöchentlichen Rückblick über die wichtigsten Geschehnisse im Untergrund verpasst ihr keine News mehr!

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Samstag, 28 Dezember 2019 10:38

UNSERE TOP-ALBEN DES JAHRES 2019

2019 ist passé und war ein ebenso interessantes Musikjahr im tiefsten Wurzelwerk des Untergrunds wie bereits 2018. Viele Alben gab es, die bei uns Begeisterung ausgelöst haben und von uns und euch durchweg positive Kritiken erhalten haben. Bereits vor zwei Jahren hat man sich in unserer Redaktion darauf geeinigt, nicht dem frenetischen Listenwahn anderer Orte des Internets zu verfallen und Tiraden über Tiraden zu den "Top 10 der wirklich besten bestesten Albums des Jahres" rauszuhauen. Wie auch letztes Jahr heben wir diesmal vier Platten heraus, die bei uns die Maximalpunktzahl in der Bewertung erhalten oder hart an dieser gekratzt haben. Viel Vergnügen beim Lesen und einen guten Rutsch schon jetzt!

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Montag, 06 Januar 2020 00:00

RAGE OF SAMEDI - BLOOD RITUAL

Knapp drei Jahre sind vergangen, seitdem mit "Children Of The Black Sun" das zweite Album von Rage Of Samedi erschienen ist. Drei Jahre, die die Pfälzer gut zu nutzen wussten. Neben etlichen Konzerten (u.a. mit Mantar, EyeHateGod oder auf dem Freak Valley Festival) feilten sie die Jahre weiter daran, wie sie als Band klingen wollen. Das Ergebnis präsentiert die Doom/Sludge-Band auf "Blood Ritual", ihrem dritten Album, welches offiziell am 17. Januar erscheinen wird.

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Es gibt wohl wenige Festivals auf der Welt, die man mit dem Keep It True vergleichen könnte. Zumindest gibt es wenige, die sich dem traditionellen Heavy Metal derart verpflichtet fühlen und dies auch jedes Jahr aufs Neue mit ein paar ganz besonderen Schmankerln im Festival-Billing zum Ausdruck bringen. So wird es bei der 13. Ausgabe eine Doppel-Headlinershow von Cirith Ungol geben, bei der die legendären US-Heavy/Doom-Pioniere zwei exklusive Setlisten zum Besten geben werden und ihren alten Bandgefährten und langjährigen Basser Michael "Flint" Vujejia als Special Guest angekündigt haben.

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Samstag, 30 November 2019 17:41

UNTER DEM RADAR - KAPALA (BLACK/DOOM METAL)

Immer wieder entdeckt man Bands, die eine betörende Mystik an sich haben und deren Konzept fesselt: Die rituellen Black Metal-Sintfluten von Kapala aus der Ruhrmetropole Essen gehören definitiv zu den besonderen Newcomern in der Szene und haben sich ihren Platz in unserer Rubrik Unter dem Radar redlich verdient.

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Bereits Ende 2018 wurde angekündigt, dass mit Hochdruck an neuen Events der Odyssey to Blasphemy-Konzertreihe gearbeitet werde - so sind auch bereits früh für die dritte Ausgabe des Ein-Tages-Festivals im Resonanzwerk Oberhausen am 19. Oktober einige vielversprechende Bands angekündigt worden. Zwei starke Festivalausgaben mit u.a. Acts wie Mgła oder Impaled Nazarene erfuhren großen Fanzuspruch, wurden mühelos zum "Place to be" unter den Black Metal-Anhängern in NRW und lockten ein Publikum weit über die Landesgrenzen hinaus ins Ruhrgebiet. Auch der diesmalige Termin avancierte zu einem starken Event, nicht zuletzt aufgrund des handverlesenen Billings.

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Aphonic Threnody? Nie gehört. Die international bunt zusammengemischte, schwermütige Doom-Kombo wartete 2014 erst mit ihrem ersten Longplayer auf, nach einzelnen Splits und EPs. Wie die Mitglieder aus Großbritannien, Italien, und Chile, zeitweise sogar aus Belgien und Ungarn, überhaupt über lange Strecken ohne Komplikationen zusammenarbeiten können, sei zunächst einmal dahingestellt – jedoch ist "When Death Comes" ein monumentales Zeugnis dafür, dass ihr Co-Working nicht bloß funktioniert, sondern einen wahren Über-Kataklysmus produziert hat. Klar, dass wir der Anhängerschaft des Doom Metals gerne diese herausragende Band in unserer Rubrik "Unter dem Radar" vorstellen wollen.

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Auch der zweite Tag des diesjährigen Prophecy Fests wartete mit starken Line-Up auf. Waren zur ersten Band noch viele Festivalbesucher auf dem kleinen, aber feinen Campground verblieben, frühstückten beim bereitgestellten, kostengünstigen Buffet oder tranken noch gediegen einen Wein auf dem Vorplatz der Höhle, ging es im Inneren der Balve Cave mit den Holländern von Laster los. Die dreiköpfige Post Black Metal-Combo aus Utrecht überzeugte mit ihrem avantgardistischen Auftritt und mal harschen, mal progressiven Sound. Stücke von ihrem aktuellen Album „Het wassen oog“ wie „Vacüum != Behoud“ oder „Schone schijn“ stellten dabei unter Beweis, was viele an der Band so fasziniert: Laster spielen Black Metal, ohne wirklich die klassischen Brandzeichen des Black Metal zu tragen. Auf der Bühne tragen die Herren dabei stets anonymisierende, weiße Schädelmasken, die auch auf Promo-Bildern der Band zum Wiedererkennungswert beitragen, die Vocals stammen dabei von allen dreien aus dem Ensemble und erinnern noch am ehesten ans Genre Black Metal – letztendlich ist die Musik aber häufig eher rockig, nur um dann wieder in chaotischen Kaskaden auszubrechen. Schade, dass Laster so früh auf der Bühne standen, entwickelten sie sich doch zu einem der interessantesten Acts des gesamten Festivals!

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