Sonntag, 11 Dezember 2011 02:21

Mechanical God Creation - Cell XIII

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Cell XIII - Cover Cell XIII - Cover Mechanical God Creation

Mit „Cell XIII“ legen die Italiener von Mechanical God Creation ihre Debüt vor. Ihre Vita ist durchaus vielversprechend, teilten sich die Männer um Frontfrau Lucy schon die Bühne mit Größen wie Ozzy Osbourne, Korn und Megadeth. Mal sehen, ob sie diesen ersten Eindruck auch auf ihrem ersten Album halten können.

Der Opener „MBTF“ fängt mit einem durchaus interessanten Intro an, wenn auch etwas klicheebehaftet, lässt jedoch nach dem Intro stark nach. Der Sound ist undifferenziert, die Gitarren können sich im Mix nicht wirklich durchsetzen, das Schlagzeug wiederum ist viel zu prägnant. Auch die gegrowlten Vocals von Frontfrau Lucy kommen recht uninspiriert daher. Es fehlt ihnen an Abwechslung und sie klingen recht
abgenutzt, ein bisschen zu sehr an Vorreiterinnen wie Angela Gossow (Arch Enemy) orientiert, wie schon einmal gehört.

Der zweite Song, „Projekt kill“, fängt etwas stärker an, als „MBTF“ aufgehört hat, verfängt sich aber nach kurzer Zeit wieder in unzähligen Wiederholungen der Riffs und wird sehr schnell langweilig. 

Einen kleinen Lichtblick gibt es bei „2010“. Gitarrist Simo unterstützt Sängerin Lucy mit einem tiefen, bösen Growlen, sehr angenehm, überrascht mich positiv. Leider ist dieser Einsatz viel zu kurz und kommt auch im weiteren Verlauf viel zu selten vor.

Erst gegen Ende des Albums wird es etwas stärker, die Songs „Inhuman torture surgery“ und „Trespass and kill“ bieten ein wenig mehr Abwechslung und weniger Riffwiederholungen. Dies kommt aber leider zu Spät, um den Gesamteindruck des Albums noch retten zu können.

Fazit:
Es gibt noch viel zu tun für Mechanical God Creation. Die Ansätze der einzelnen Songs sind durchaus gut, aber ihnen fehlt die Abwechslung. Anstelle eines Spannungsbogens zieht sich Monotonie wie ein roter Faden durch das Album. Auch untereinander sind die Songs leider sehr austauschbar. Das wird auch nach mehrmaligem Hören nicht besser.
Verbesserungswürdig ist auch der Sound. Druckvollere Gitarren und ein weniger präsentes Schlagzeug würden dem Ganzen einen viel positiveren Anstrich verpassen.
Mechanical God Creation sind nicht ohne Potential, aber es muss sich beim nächsten Album einiges ändern, wenn man die Spitze des Genres auch nur sehen möchte.

Tracklist:

  • 01. MBTF
  • 02. Project kill
  • 03. 2010
  • 04. Process of mental killings
  • 05. I shall remain unforgiven (feat. Cadaveria)
  • 06. Divinity
  • 07. Inhuman torture surgery
  • 08. Trespass and kill
  • 09. Death business

Score: 2,5 von 5 Punkten!

Released: 09.03.2010
Label: WormHoleDeath Records
Genre: Deathcore
Homepage: http: / /mechanicalgodcreation.it

Weitere Informationen

  • Band: Mechanical God Creation
  • Album Titel: Cell XIII
  • Erscheinungsdatum: 09.03.2010
  • Fazit: Es gibt noch viel zu tun für Mechanical God Creation. Die Ansätze der einzelnen Songs sind durchaus gut, aber ihnen fehlt die Abwechslung. Anstelle eines Spannungsbogens zieht sich Monotonie wie ein roter Faden durch das Album. Auch untereinander sind die Songs leider sehr austauschbar. Das wird auch nach mehrmaligem Hören nicht besser. Verbesserungswürdig ist auch der Sound. Druckvollere Gitarren und ein weniger präsentes Schlagzeug würden dem Ganzen einen viel positiveren Anstrich verpassen. Mechanical God Creation sind nicht ohne Potential, aber es muss sich beim nächsten Album einiges ändern, wenn man die Spitze des Genres auch nur sehen möchte.
Gelesen 1841 mal Letzte Änderung am Sonntag, 11 Dezember 2011 03:56

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