Dienstag, 08 Oktober 2013 12:58

Undead Funeral – Trinity of Death

geschrieben von Galgenwald
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(8 Stimmen)
Trinity of Death Trinity of Death Undead Funeral

Mit dem rereleasten Debut Album Trinity of Death  (von 2007) beweist die Münchener Underground BM Band Undead Funeral (die nunmehr nur noch aus Stefan Schneider besteht), dass man dem bisherigen Stil treu geblieben ist. Klar definierte, harte Gitarren gemischt mit einer Immortal-ähnlichen Stimme und melancholischen Keyboardpassagen.

Trinity of Death hat ein klassisches BM Cover, eine Schwarz-Weiß Aufnahme eines verfallenen Kirchturms. Des Weiteren einen typisch symmetrischen, fast schon klischeehaften Schriftzug des Bandnamens. Der Albumtitel- Untertitel ist auch szenetypisch in Altdeutsch anmutenden Druckbuchstaben zu sehen aber legen wir die Scheibe mal ein. Das Album umfasst 10 Songs, inklusive Intro und Outro und hat eine Länge von knapp 45 Minuten. Das Intro versetzt einen atmosphärisch in die richtige Stimmung der Platte und springt übergangslos in den ersten richtigen Song "Hel". Unablässlich prasseln die Drums auf einen herein, begleitet von dem üblichen BM Gitarrengeschrabbel und teilweise sehr schnellen Riffs.


Bis Track 4, der den gleichen Namen trägt wie die Platte, ändert sich daran nicht viel. Langsamer Rhythmus mit deutlich basslastigeren Gitarren bis -Harter Einschnitt- ein Part aus Pauken, Bass, Chören und Keyboards um meine Ohren fliegt und die Boxen ordentlich in Mitleidenschaft zieht. Leider bleibt dieser Part nur etwa 30 Sekunden und der Song verfällt zurück in sein ursprüngliches Bild. Track 5, "Frozen Winter Forest" folgt dem gleichen Muster wie zuvor. Interessant wird es dann wieder bei Track 6 und 7: "The Sin Part I und II". Hier öffnet sich uns eine ganz andere Tür zur der CD. Langsam, schleppend und mit gegenläufigen Gitarren erzählen uns diese beiden Songs eine Geschichte. Das sind auch die ersten Tracks der Scheibe, bei denen die Gitarren und die Drums den Gesang nicht völlig zerhacken.  


Track 10 "Undead Funeral" ist ein meiner Meinung nach ein absoluter Bühnenkiller und lädt herzlich zum Mitbangen ein. Das Schlagzeug harmoniert sehr gut mit den Gitarren und es sind viele Stellen in dem Song, an denen man szeneuntypische Hi-Hat Kombinationen hört, bevor es wieder in Black Metal übergeht. Ferner sind hier neben der Immortal-ähnlichen Stimme das erste Mal richtig tiefe Growls zu hören, die mich aber keinesfalls aus der Materie gerissen, sondern positiv überrascht haben.


Tracklist:

  1. Funeral Ceremony
  2. Hel
  3. B.O.A.V.
  4. Trintiy of Death (The Rise of Darkness)
  5. Frozen Winter Forest
  6. The Sin Part 1
  7. The Sin Part 2
  8. The Resurrection of the Templars
  9. Riding Zombies
  10. Silent Funeral

Bewertung:

8 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Undead Funeral
  • Album Titel: Trinity of Death
  • Erscheinungsdatum: 28.03.2013
  • Fazit: Wer auf der Suche nach aggressiv-melancholischem BM mit Headbangfaktor ist und 2007 zu kurz kam, macht mit der Anschaffung dieser Platte keinen Fehler.
Gelesen 2186 mal Letzte Änderung am Dienstag, 08 Oktober 2013 15:24

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rinity of Death (At the End is Death and Fear) Undead Funeral

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