An der polnischen Black Metal-Instanz Mgła ist derzeit kein Vorbeikommen, wenn es um zeitgenössische Stars der Szene geht. Mit ihrem 2019er Werk "Age of Excuse" lieferte die Band um Mikołaj Żentara ein hochgefeiertes Nachfolge-Opus zu ihrem ohnehin schon beliebten "Exercises in Futility". Nach ihrer frühjährlichen Süd- und Mittelamerika-Tour legt die Band gemeinsam mit Mord'A'Stigmata und Martwa Aura im Mai eine kleine Kurztour unter dem Titel "The Stench of Zeitgeist" ein. 
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Es gibt auch diesen Sommer ziemlich unterschiedliche Festivalaufgebote. Da gibt es die langweiligen, die die man nur mitnimmt, weil das Bier günstig, die Freunde zahlreich und die Kombos erträglich sind. Dann gibt es die ganz Ordentlichen, man geht hin um die eine oder andere Band von der persönlichen To Do-Liste zu streichen und ein paar andere mitzunehmen und dann...

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Aufruhr herrscht in der polnischen Metal-Szene. Freunde verraten Freunde, Sänger verraten Gitarristen, Drummer sind verschwitzt und Bassisten namens Kloppek werden auffallend häufig in Tourbussen vergessen. Erschwerend kommt hinzu, dass Mgła offenbar (mal wieder) Nazis sind. Oder auch nicht. Oder doch? Keine Ahnung! All dies hat jedenfalls fast überhaupt nichts mit den Mönchen von Batushka zu tun, die haben nämlich inzwischen ganz andere Probleme.

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"Ist das PartySan noch Underground? Wie könnt ihr das supporten?" Mit diesen Kommentaren durften wir uns ab dem Moment auseinandersetzen, als wir die ersten Party.San-Posts über FB geteilt hatten. Nun, was soll man sagen? Das Party.San ist natürlich eines der größeren deutschen Metal-Festivals und auch die fettgedruckten Namen auf dem Billing haben selbstverständlich einigen Impakt. Trotzdem hat sich das Event über die Jahre, ähnlich wie viele kleinere Festivals nicht verkauft oder (trotz Potential des Geländes) auf Hauen und Stechen vergrößert. Wer das Kleingedruckte liest findet jedes Jahr auch Bandnamen, die man selten oder gar nicht gelesen hat und das machte es für Undergrounded interessant, einen genaueren Blick zu werfen.

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Der Freitag zeigte sich anfangs von einer sehr milden Seite für die Besucherschaft des diesjährigen UTBS, da der Himmel zunächst bewölkt war. Während sich manche am bereitgestellten Frühstücksstand gütlich taten und der Rest erst ganz langsam aus den Zelten kroch, begannen im Infield bereits die Vorbereitungen für die Auftritte des Tages und das erste Bier im Backstage wurde gezapft (wir leaken vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, welche Band sich bereits vormittags ausschenken ließ!). 

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Monatelang habe ich diesem Festival entgegengefiebert. Und dann, zack, war es plötzlich an der Zeit. Tatsächlich ging das seit Ende September so, als angekündigt worden war, dass Night Demon den Samstag headlinen würden. Die Zeit des Wartens war also relativ lange, auch die Erwartungen an das ganze Festival hingen sehr hoch. Hamburg war bis dato ein relativ unbeschriebenes Blatt für mich in Sachen Konzerte. Rückblickend ist es immer wieder ein interessantes Erlebnis, ein Festival zum ersten Mal zu besuchen. Entweder man kommt danach nie wieder oder es entsteht daraus eine alljährliche Verpflichtung, der Haken im Kalender ist gesetzt und das Datum im Hirn eingemeißelt.

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Wieder zurückgekehrt von einem Wochenendausflug in die Essenz der schwarzen Künste, wirken immer noch die gewonnenen Eindrücke auf mich, die das Speyer Grey Mass , auch für die von weit her angereisten Zuschauer, bereit gehalten hat. Ein wirklich gelungenes Veranstaltungshighlight dieses Jahr, das nur wenig Grund für Kritik bot, dafür aber ein um so exklusiveres Rahmenprogramm.

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