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06 Aug

Sixth Circle Fest II - Beltez Release Show + Nauthik + Ellura

Sixth Circle Fest Sixth Circle Fest Beltez

Am 23. Juni fand das zweite Sixth Circle Fest in Troisdorf mit gleich zwei Premieren statt – der erste Live-Auftritt von Nauthik und das Release des neuen Werkes „Exiled, Punished…Rejected“ von Beltez. Da uns beide Bands bereits im Review überzeugt hatten, stand es außer Frage, sie bei ihren Auftritten zu begleiten und uns einen Eindruck von ihren Live-Qualitäten zu machen.

Auch wenn es an diesem Freitag gefühlt viel zu warm war, trieb es doch eine gute Menge Leute in das Jugendkulturcafé in Troisdorf, um den Abend mit Ellura (die kurzfristig für Evil Warriors eingesprungen waren), Nauthik und Beltez zu zelebrieren.

Mit leichter Verzögerung beim Soundcheck starteten die Kölner Nauthik gegen 19:45 Uhr ihre Performance. Wie es sich für Funeral Doom gehört, bedeckte Nebel großzügig die Bühne, als das Intro begann und sich der Platz vor der Bühne immer mehr füllte. Sobald die erste Welle des Gitarrensounds über das Publikum hinwegschwappte, gab es kein Entkommen mehr aus dem Sog, den Nauthik hier produzierten. Plorators Vocals pressten sich druckvoll in die von Nebel und spärlichem Licht geschaffene Atmosphäre und zogen alle vor der Bühne in ihren Bann. Seine emotionale sowie kraftvolle Bühnenpräsenz vollendete das Gesamtbild.  „Terra“ war der erste Song, der gespielt wurde und mich richtig faszinierte, vor allem wenn man bedenkt, dass die junge Band in dieser Konstellation das erste Mal live spielte - beeindruckend. Sei es bei „Ignis“ oder bei „Caelus“, mit welchem der Höhepunkt erreicht wurde, jede Minute dieses Auftritts war ein Erlebnis, das im Grunde keiner großen Bühnenperformance bedurfte, da die Musik für sich sprach. Jeder Song von ihrer Split mit Babylon Asleep wurde gespielt und überzeugte live mindestens genauso wie auf Kassette.

Nach gut 45 Minuten durfte wieder Luft geholt und die Location gelüftet werden, da die 30°C aufwärts sowie eine Menge Nebel die Besucher gut zum Schwitzen gebracht hatten. Ellura aus Duisburg sollten nun die Bühne betreten und auch, wenn ich zugegeben vor diesem Abend noch nie etwas von ihnen gehört hatte, war ich doch voll freudiger Erwartung. Und die enttäuschten Ellura auch keineswegs mit ihrem deutschsprachigen Black Metal, der an die frühen Neunziger erinnert und diesen gewissen Oldschool-Touch hat, der mich anspricht. Dargeboten wurden Songs ihres Albums „Alles was bleibt ist Schnee“, was für mich einen kleinen Überraschungsfaktor bot, da ich zuvor nur die Demo kannte - das machte diesen Auftritt sogleich spannend. Kraftvoll war der Auftritt allemal, jedoch erschien mir die Musik teilweise zu generisch, auch wenn die Künstler ihr bestes gaben um eine gute Perfomance zu liefern.  Bei „Ragnarök“ überzeugte mich die Band dann doch und auch, wenn nicht so viele Besucher wie noch bei Nauthik vor der Bühne zu finden waren, war dieser Auftritt mit Sicherheit nicht schlecht. Bei dieser Band passt wohl auch das „Weniger ist mehr Prinzip“ - guter Oldschool Black Metal ist heutzutage durchaus noch zu finden und der Spirit ist bei dieser Band absolut zu spüren.

Eine weitere Umbaupause später, in welcher man sich wieder etwas akklimatisieren konnte, wurde es Zeit für den Hauptact des Abends - Beltez. Schon beim Still Reaching Darkness einige Monate zuvor war ich auf diese Band aufmerksam geworden, zusätzlich versprach das neue Album ein neues Kapitel für Beltez. Mit reichlich Verspätung starteten die Kölner Schwarzmetaller mit drei Songs ihrer bisherigen Releases, hauptsächlich bekannt von „Tod: Part 1“, was sofort die Stimmung auflockerte und den ein oder anderen zum Headbangen bewegte. Anschließend ging es fließend in das neue Album über, welches erstmalig und in voller Länge gespielt werden sollte. Auffällig waren sofort die vermehrten ruhigen Parts, die zwischen den einzelnen Tracks die Spannung hielten und eine durchweg düstere Atmosphäre etablierten. Mit „Adamantinarx“ hämmerte sich eine brachiale Soundwelle dem Hörer entgegen, die diesen sofort mitriss und mir durch die Death Metal Einflüsse positiv auffiel. „Repent and Restless“ ist live wie auch auf dem Album mein Lieblingstrack, da seine Atmosphäre den Hörer sofort mitreißt und die Melancholie wirklich perfekt zum neuen Stil passt. Viel Nebel oder Lichteffekte brauchte ist nicht, um alle Songs gebührend einzuhüllen und den Künstlern eine entsprechende Bühne zu bieten. Die Vocals passten eindrucksvoll zum druckvollen Riffing und der herausstechenden Bass-Arbeit von Christian. Man merkte die Leidenschaft bei jeder Sekunde - sei es bei Dominics Gitarrenarbeit und Gesang, welcher so wahnsinnig emotional noch eindrucksvoller wirkte als ich es in Erinnerung hatte, oder bei jedem anderen der Bandmitglieder, die alle mit purer Leidenschaft gegen die fast unerträgliche Hitze spielten, die mittlerweile im Jugendcafé herrschte. Mit dem Ende von „Soulweaving“ gab es verdienterweise großen Applaus für eine herausragende Band, die die nahezu komplett gefüllte Location gut zum Beben gebracht hatte.

Alles in Allem eine grandiose Release-Show, bei der jede Band ihre Stärken gezeigt und für gute Abwechslung gesorgt hat. Eine Empfehlung für jeden, der guten Untergrund Black und Doom mag. 

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Picture by Florian Bluhm 

Weitere Informationen

  • Band(s): Nauthik/Ellura/Beltez
  • Wann: 23.06.2017
  • Wo: Jugendkulturcafé e.V. Troisdorf Römerstraße 1, 53840 Troisdorf
Letzte Änderung am Montag, 07 August 2017 09:14
Crimson

 

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