Bereits am Frühen Nachmittag ging es mit den Newcomern von Soilid los, die ihr erstes Album bereits fast fertig haben.
Auch bei Scornage war die Halle noch ein wenig leergefegt, obwohl die Veranstalter den ersten 30 Metalheads die eintreffen, ein Shirt des Jahres 2011 schenkten.
Abandoned spielten anschließend ihre erste Show seit über zwei Jahren.
Ein starker Auftritt mit vielen fetten Thrash Nummern. Hoffen wir, dass die Jungs mal wieder Bock auf ein neues Album haben!
Von schnellen Thrash Nummern ging es dann zum Heavy Metal der 80er Jahre über. Die Jungs von Alpha Tiger zeigten was sie konnten und spielten viele Songs ihres Albums „Man or Machine“. Auch ein Anthrax Cover gehörte zur Setlist. Leider gab es hier wieder etwas weniger Zuschauer. Viele Metalheads waren auch einfach zu sehr mit dem Biertrinken beschäftigt. Kein Wunder bei dem Headliner :)
Doch bis es dazu kam, wurde noch schwer verdaulicher Doom Metal von Dawn of Winter, fetter Death Metal der Schweden Demonical und Thrash Metal von Hellish Crossfire gespielt.
Und nach annehmbarer Umbauphase und etwas Verspätung war es dann auch endlich zeit für almighty Tankard!
Gerre, Frank, Andi und Olaf legten in bekannter Manier und dem Opener „Time Warp“ los.
Leider wollte sich die Halle auch nicht zu Tankard komplett füllen. Ein Szenario das einen Südamerikaner wohl zu schäumender Tobsucht führen würde!
Nichtsdestotrotz haute Gerre seine gewohnt rasante und hyperaktive Show raus und versprühte Spaß und Spielfreude. Ebenso der Rest der Band.
Auch wenn die Halle nicht komplett gefüllt war, gingen die Fans zu Krachern und Klassikern wie „The Monring after“, „Need Money for Beer“ oder „Chemical invasion“ ab, die natürlich immer Platz im Tankard Live Set haben. Vom letzten Album gab es „Rules for fools“ zu hören. Vom kommenden Album „A Girl called Cerveza“ gab es leider noch keine Kostprobe (mehr Infos dazu im Interview mit Gerre).
Nach einer starken Setlist (es fehlte mir eigentlich nur „Space Beer“) und knapp 80 Minuten Spielzeit waren die Frankfurter Urgesteine auch schon durch. Ein enthusiastischer Auftritt mit einem Kasten Hofbräu, also alles Top!
Den undankbaren Platz des After Show Gigs hatten die Jungs von Blood Fire Death, die vor leergefegter Halle spielen mussten. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der 2010 gegründeten Band um eine Bathory Tribute Band.
Auch dieses Jahr gefiel mir das Building a Force sehr gut. Preise waren wie sonst auch immer schwer in Ordnung. Die Helfer vor Ort waren äußerst nett und ein kleiner CD Markt war auch wieder am Start. Schade dass es dieses Jahr keine Stoffbänder gab, aber das kann man bei tollen Underground Bands und einem Headliner wie Tankard verschmerzen.
Hoffen wir nur, dass das Building a Force weiterhin bestehen wird und in den nächsten Jahren mehr Fans anzieht!