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27 Nov

07.11.2014 Solstafir Universum, Stuttgart + Obsidian Kingdom + Sahg

  • geschrieben von  Tommy/Bü

Beim Betreten des Clubs hat man direkt gemerkt, wieso das Konzert vom 1210 in das Universum verlegt wurde. Schon bei der ersten Band war eine größere Menschenmenge zu sehen als beim Großteil anderer Veranstaltungen im Laden. Erstaunlicherweise waren die meisten Besucher wohl skandinavische Bergriesen, was dazu führte, dass die Sicht auf die Bühne nicht immer die Beste war.

Da alle drei Bands auf eine besondere Bühnenshow verzichtet haben, war das aber nur halb so schlimm. Die Musik stand im Vordergrund, wie es auch sein soll. Da die Herren von Obisidan Kingdom schon vor dem offiziell ausgeschrieben Konzertbeginn anfingen, habe ich leider den Beginn ihres Auftritts verpasst, was recht ärgerlich war. Der Teil ihrer Show, den ich miterlebt habe, war eine äußerst positive Überraschung. Es erwartete mich eine gut abgerundete Mischung aus atmosphärischem Progressive-Metal und einer ordentlichen Priese Doom/Sludge.


Nach einer kurzen Pause waren die Doom-Pop Pioniere von Sahg an der Reihe, die mich vor allem Instrumental direkt in ihren Bann ziehen konnten, leider waren dafür die Vocals etwas gewöhnungsbedürftig. Anfangs kam es mir so vor, als würden diese beiden Elemente einfach nicht zusammenpassen. Mit fortschreitender Dauer des Auftritts konnte ich mich jedoch immer mehr anfreunden mit dieser Mischung aus poppigem Gesang und psychedelisch verspieltem Saitengezupfe.


Für den perfekten Abschluss des Abends sorgte der ersehnte Headliner Sólstafir, welcher größtenteils auf das Repertoire der letzten drei Alben zurückgegriffen hat. Wer sich auf die alten Black Metal Werke gefreut hat, wurde hier leider enttäuscht. Der Auftritt, der Isländer begann mit einem ausgiebigen Intro um die anwesende Meute in die richtige Stimmung zu versetzen und kündigte an, was das Publikum erwarten konnte - viel Neues und die livebewährten Songs wie „Köld“, „Svartir Sandar“ und „Þín Orð“. Die atmosphärische Stimmung wurde perfekt dadurch gehalten, dass der Lautstärkepegel während des Konzerts exzellent gewählt wurde. Diese wurde von mir weder als zu laut noch als zu leise wahrgenommen, die Ohren klingelten nach Verlassen des Clubs nicht, auf was ich mich schon eingestellt hatte. Ansonsten lässt sich leider nicht mehr rühmliches über den Mischer sagen, dieser kümmerte sich vornehmlich um das Herausheben von Gitarre, Bass und Drums und hat dadurch leider den Gesang etwas in den Hintergrund geschoben. Davon ließ sich das anwesende Publikum aber nicht abhalten lauthals eine Zugabe einzufordern. Die Bitte wurde schließlich von der Band erhört. Mit „Fjara“ und „Goddess of the Ages“ gab es noch eine stattliche Zugabe, mit fast 20 Minuten Dauer.


Am Ende kann ich auf ein fast komplett gelungenen Abend zurückblicken, auch wenn es für meinen Geschmack ein wenig mehr „Köld“ hätte sein kölden.



Weitere Informationen

  • Band(s): Solstafir, Obsidian Kingdom, Sahg
  • Wann: 07.11.2014
  • Wo: Universum, Stuttgart
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