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28 Nov

Haiduk - Spellbook

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Cover Cover Haiduk

Ein-Mann-Projekte sind keinesfalls der Death Metal Standard. Im Gegensatz zum Gore Grind, wird im Bereich des Todesmetalls viel Wert auf ein komplettes Band Line-Up gelegt. Haiduk aus Canada, beziehungsweise das einzige Mitglied Luka Milojica, verzichtet auf weitere Musiker und spielt auf dem Debüt „Spellbook“ einfach alle Instrumente, außer den Drums, selbst ein.

Das Zauberbuch offenbart dem Hörer insgesamt 10 Kapitel über düstere, aggressive Ausrichtungen, lyrische Thematiken, Magie, Mythologie, Mutter Natur und das Böse. Die Themen werden anspruchsvoll aufgearbeitet und wirken dadurch zu keinem Zeitpunkt platt oder konstruiert.

Musikalisch untermalt wird das ganze mit technisch versiertem Death Metal der Marke Behemoth, oder auch Immolation. Die polnischen Kollegen haben Luka sicherlich auch in Sachen Vocals geprägt, erinnert der Gesang doch stark an deren Frontmann Nergal.


Ohne großartige melodische Einschübe holzt sich der Mann von „Lich“, über das furiose „Blackwind“, bis hin zum grandiosen Schlusspunkt „Vortex“. Dabei fallen speziell die wahnsinnigen Gitarrenläufe auf, die zuweilen auch auf einem Nile oder Melechesh Album hätten sein können.

Einziger größerer Kritikpunkt, ist das Fehlen eines realen Schlagzeugers, soll heißen alle Spuren werden von einem Drumcomputer erzeugt. Dieser ist zwar wirklich gut eingestellt, so dass man die Triggerung nur selten hört, jedoch merkt man bei genauem Hinhören leider trotzdem den Unterschied.


Insgesamt liefert Haiduk aber ein gelungenes Debüt ab, das musikalischen Anspruch mit brutaler Härte vereint, und von einem stimmigen Artwork im Stile von Watain abgerundet wird. Freunde technisch anspruchsvollem Death Metals sollten dem Kanadier definitiv mehr als nur ein Ohr leihen.

 

Tracklist:

  1. 1.Lich
  2. 2.Stormcast
  3. 3.Black Wind
  4. 4.Maelstrom
  5. 5.Forcefield
  6. 6.Hex
  7. 7.Tremor
  8. 8.Fire Wield
  9. 9.Lightning
  10. 10.Vortex

 

Bewertung:

8/10

Weitere Informationen

  • Band: Haiduk
  • Album Titel: Spellbook
  • Erscheinungsdatum: 18.07.2012
  • Fazit: Die Ein-Mann-Armee schlägt zu. Der junge hat mehr drauf, als die meisten Bands zusammen.
Letzte Änderung am Mittwoch, 28 November 2012 16:51
Samir

No more resurrection

Up the irons!

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