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01 Jul

Blaze of Sorrow - Astri

  • geschrieben von  Torn
  • Medien
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Astri Astri Blaze of Sorrow

"Blaze of Sorrow" bringen nun mit "Astri" ihr fünftes Werk binnen der zehnjährigen Band-Geschichte auf den Markt und haben in den Jahren 2011 und 2012 einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Anlass genug also, das neueste Werk auf Herz und Nieren zu prüfen.

Auffällig ist, dass "Neromanto" komplett ohne Intro eröffnet und kompromisslos zur Sache schreitet. Das war in den Vorgängern anders, ist aber nicht zwingend ein schlechtes Zeichen. Die Riffs sind für Black Metal im Opener allerdings sehr groovig und ungewöhnlich fröhlich. Schon im ersten Track bringen die Italiener sehr abwechslungsreiche Momente ein, die Übergänge dazwischen sind teils gut gelungen, teils aber auch sehr dürftig. Im darauf folgenden "Oracolo" wird das ganze Gefüge dann etwas geradliniger und auch melodisch düsterer. Gewöhnungsbedürftig ist hier lediglich, dass die Lyrics ausnahmslos auf Italienisch vorgetragen werden.

 

Mit "Andromeda" folgt ein ähnliches Stück, wenngleich tragender und gegen Ende auch deutlich elektronischer, bevor "Empito" dann den ersten Höhepunkt des Albums darstellt. Hier wird erstmals mit einem akustischen Intro gearbeitet, bevor der Mittelteil dann ordentlich losdonnert. Die Blastbeats passen, das Keyboard reiht sich gut ein. "Il ballo Silvestre" ist im Anschluss dann deutlich ruhiger und bildet den Übergang zur zweiten Hälfte von "Astri". Diese beginnt mit dem kompakten "Anamesi", einem der härtesten Tracks der Scheibe. Die Übergänge sind hier erstmals wirklich nachvollziehbar und geben jeder Minute im Song ihre völlige Berechtigung. "Io, nessuno" startet temporeich und stellt damit einen weiteren Kontrast zu den bisherigen Songs dar. Das Tempo flaut nach einigen Minuten aber ab und schlägt wieder in den Groove der ersten Tracks. Das knapp drei-minütige "Bruma" funktioniert als instrumentales und akustisches Outro, kommt aber gerade nach dem wuchtigen Vorgänger etwas abrupt.

 

"Blaze of Sorrow" bringen viel in ihrem neuen Langspieler "Astri" unter - und überladen diesen damit leider. Die einzelnen Lieder klingen ganz gut, aber die Tempowechsel machen es dem Hörer schwer, Schritt zu halten. "Astri" ist ein ordentliches, aber kein herausragendes Album und steht damit im Schatten des 2012 erschienenen "Echi". Dennoch sollten Fans von Folk-lastigem Black Metal einen Blick riskieren.

 

Trackliste:

1. Neromanto
2. Oracolo
3. Andromeda
4. Empito
5. Il ballo silvestre
6. Anamnesi
7. Io, nessuno
8. Bruma

 

Bewertung:

6 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Blaze of Sorrow
  • Album Titel: Astri
  • Erscheinungsdatum: 09.06.2017
  • Fazit: "Astri" ist ein ordentliches, aber kein herausragendes Album und steht damit im Schatten des 2012 erschienenen "Echi". Dennoch sollten Fans von Folk-lastigem Black Metal einen Blick riskieren.

Medien

Astri (Full Album) Blaze of Sorrow
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