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15 Jun

Magoth - Anti Terrestrial Black Metal

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Anti Terrestrial Black Metal Anti Terrestrial Black Metal Magoth

Bei neuen Bands und den damit verbundenen „Erstlingswerken“ merkt man relativ schnell, ob die Künstler hinter dem Projekt für die Sache brennen und dies vor allem auch auf die Kette bekommen. Bei Magoth und besagtem Erstlingswerk „Anti Terrestrial Black Metal“ bemerkt man schnell, dass man es a) nicht mit Anfängern und b) mit lichterloh brennenden Musikern zu tun hat.

Sänger und Gitarrist Heergott hat mit Magoth eigentlich ein Nebenprojekt eröffnet und schon 2013 mit der Demo „Der Toten Gesang“ das Potential der jungen Kombo aufgezeigt. Die erste Langrille ist mit ihren 9 Songs auf jeden Fall ein erfrischendes Werk, sofern man denn im Black Metal diesen Terminus verwenden mag. Dabei wird Altbewährtes in neuem Gewand präsentiert und das Rad nicht neu erfunden. Nach mehrmaligem Durchhören fallen Assoziationen mit Bands wie Darkmoon Warrior, Hyems oder Thyrgrim leicht, die sich allesamt im deutschsprachigen Raum einen Rang erspielt haben und gut und gerne Pate gestanden haben könnten. Dies nur hierauf zu reduzieren, wäre aber zu kurz gesprungen und so behält sich „Anti Terrestrial Black Metal“ einige Feinheiten vor, die das Debüt zu einem großartigen Werk machen.

 

Hier sind Könner am Werk. So ist die Produktion erstklassig und man präsentiert keinen Wald-und-Wiesen-Black Metal, den man durch ein Drei-Euro-Micro gezogen hat, wie es gerade wieder en vogue ist. Eine klare Abmischung, das Growling nicht durch den „Bunkerfilter“ gejagt, eine on-point Gitarrenarbeit mit klassisch-repetitivem Riffing (das aber auch Experimenten Raum lässt) sowie gekonnte Drum Blasts, die mit dem Bass undurchdringliche Soundwände hochziehen, nur um sie Sekunden später wieder mit knallharter Präzision einzureißen. Ruhige und melodische Gitarrenparts, wie man sie von Dissection oder von Satyricon kennt, sind nur spärlich anzutreffen und eher der Pfeffer in der schon scharfen Suppe.

 

Ständig habe ich das Gefühl, einzelne Klangfolgen wiederzuerkennen, und genau das ist es, was das Album brutal eingängig macht. Dabei kommt aber zu keiner Sekunde das Gefühl auf, dass irgendetwas eklatant kopiert wurde, sondern man spielt mit einem Thema, das durch Variierung noch an Stärke gewinnt. Anspieltipps würde ich mit „Der Toten Gesang“ (das mich sehr an „The Shore“ von Narvik erinnert) oder „Cleansing“ geben, welches mit einem der seltenen langsamen und melodischen Parts beginnt und einen doomigen Einschlag, den die Band ab und an verbaut, unterstreicht. Wenn man den eigenen Aussagen der Band glauben darf, ist Magoth eine „absolute Live Band“, was sie diesen Sommer noch einige Male im Schlepptau von anderen Underground-Band wie Jörmungand, Beltez, Ius Talionis oder Frostland beweisen kann. Für mich persönlich braucht es nach so einem Debüt keine großen Überredungskünste mehr, um die Band auch mal live erleben zu wollen.

 

Tracklist:

01 Cleansing of the Ancient Spirits

02 Indoctrination War

03 Der Toten Gesang

04 Mental Fortress

05 Thorns

06 Sola Scriptura

07 Sheol

08 Requiem Deus

09 Cosmic Termination


Bewertung:

8,5 von 10 Punkten  

Weitere Informationen

  • Band: Magoth
  • Album Titel: Anti Terrestrial Black Metal
  • Erscheinungsdatum: 30.06.2017
  • Fazit: Magoth haben mit "Anti Terrestrial Black Metal" ein überzeugendes Erstlingswerk abgeliefert, bei dem es sich lohnt, eine der 200 CDs zu ergattern.
Letzte Änderung am Freitag, 16 Juni 2017 11:08

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