Doch der persönliche Höhepunkt der Platte liegt in meinen Augen in “Sturz des Lichtbringers“, einer etwas langsameren Nummer, die mit viel Details ausgeschmückt für mich das beste Stück ist. Als kleiner Bonus wird nach dem Outro auf dem Album noch der Versuch gestartet, eine schwarzmetallisch angehauchte Coverversion von Falcos “Out of the Dark“ darzubieten, das in diesem Falle mit “Out of the Light“ betitelt werden könnte. Kann sich durchaus hören lassen, wenn das auch im Auge des Betrachters liegen mag.
Mir gefällt’s muss ich sagen. Es fehlt zwar ein wenig an Wiedererkennungswert bei den einzelnen Songs, aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen und für ein selbst produziertes Debutalbum, kann sich das gute Stück sehen lassen. Für Fans die sich zwischen Eisregen und Equilibrium bewegen lohnt sich das Reinhören auf jeden Fall.
Cover und Umfang (6,5/10):
- gezeichnetes Coverartwork das den Stil der Band gut zur Geltung bringt
- mit 11 Tracks auf gut 50minuten verteilt, ganz ordentlich.
Abwechslung (6,5/10):
- Technisch gut dargebotene Songs
- Tempowechsel und melodiereiches Keyboardspiel sorgen Abwechslung
Sound (6,5/10):
- Eigenproduktion klingt ordentlich
- Instrumente klingen gut abgemischt… etwas mehr Druck hätte allerdings nicht geschadet.
Gesamtpunktzahl:
6,5/10
Released: 25.05.12
Label: MDD / Alive
Genre: Melodic Black/ Death Metal