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09 Apr

Escapetor - Fear

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Escapetor - Fear Escapetor - Fear Escapetor

Escapetor ist eine Thrash Metal-Kapelle aus Norwegen. Ja, richtig gelesen, auch wenn die Skandinavier sonst nur für ihre Power-, Black- und Death Metal-Bands bekannt sind, so handelt es sich hierbei um eine reinrassige Thrash Band. Und auch hier ist erstaunlich welch hohes kompositorisches und spielerisches Niveau die Band an den Tag legt.

Stilistisch sind Escapetor ganz klar in den 80ern verwurzelt und ihr eingängiger und kraftvoller Thrash Metal könnte den Leuten gefallen, die auf Kreator, Testament, Megadeth, Rage und Annihilator stehen. Obwohl alles tolle Musiker sind sticht doch vor allem Sänger Claudius Bormuth positiv heraus, weil er nicht nur das für Thrash Metal typische Bellen, Kreischen und Röcheln beherrscht, sondern auch mit klarer und verständlicher Stimme mächtig Dampf machen kann und wie eine Mischung aus Blackie Lawless (W.A.S.P.) und Peavy Wagner (Rage) klingt. Auch wenn sich Escapetor selbst als Thrash Metal-Band bezeichnen, so haben sie doch auch deutlich hörbare klassische Heavy Metal-Einflüsse, welche der Band gut zu Gesicht stehen das gewisse Etwas verleihen.


Der variable Gesang passt nicht nur perfekt zur Musik, sondern auch die Instrumentalfraktion ist überraschend abwechslungsreich. Schon beim Opener „The Queen“ wird mächtig geknüppelt, der Refrain ist überaus melodisch und im letzten Drittel des Songs kommt souverän und fließend eine unverzerrte, gezupfte Gitarre während die Lead-Gitarre ein schönes Solo spielt und gegen Ende geben sie dann nochmal Vollgas. Hier versteht man es das Tempo auch mal etwas zurückzunehmen ohne an Härte zu verlieren. Bei „Escapetor“ wechselt man innerhalb des Songs ebenfalls das Genre; hier wechselt sich Thrash Metal mit Heavy Metal, der im Refrain ein bisschen an Grave Digger erinnert, ab.


Was wirklich auffällt ist, dass es Escapetor trotz ihrer eingestreuten Progressive- und Melodic-Elementen mühelos schaffen nach einer klassischen Thrash-Metal-Band zu klingen und den Hörer innerhalb eines Songs immer wieder zu überraschen wissen. Dennoch ist das Album eingängig und macht auch schon beim ersten Mal Hören richtig Spaß, aber die CD gewinnt mit jedem weiteren Durchlauf, weil es viele akustische Feinheiten zu entdecken gibt, die einem zuerst gar nicht in jedem Detail bewusst werden.Textlich dreht es sich auf „Fear“ zum überwiegenden Teil um Profitgier, soziale Probleme und Korruption. Somit wird man auch hier seinem hohen Anspruch gerecht und gibt sich nicht einfach mit Belanglosigkeiten ab. Aufgenommen wurde das Album übrigens im Valhalla-Studio, das Gitarrist Ragnar gehört.


Anspieltipps sind: „Mr. Hyde“, „The Queen“, „Dark Past“, „Fear“
An alle Thrash-Fans: Hört Euch diese Band unbedingt an! Sie erfindet das Rad nicht neu, aber sie hat einen eigenständigen Stil, tolle Songs, gute Musiker und ein Album das durchweg Spaß macht. Alles bestens und trotzdem keine 10 Punkte? Wenn man das Album das zweite und dritte Mal anhört hat man bei einigen Songs einfach das Gefühl, dass sie ein bisschen kürzer sein sollten. Alleine 5 der Titel sind um die sechs Minuten lang oder darüber und bei „Time“ würde ich sagen, dass der Song gewinnen würde, wenn er eineinhalb Minuten kürzer wäre. Bei vielen Stücken gelingt es Escapetor den Hörer perfekt zu unterhalten und die CD enthält nicht einen einzigen schlechten Song, aber bei zwei bis drei Titeln ertappe ich mich dabei, wie ich doch gerne zum nächsten weiterskippen würde. Somit enthält die CD neun Highlights und das ist doch schon deutlich mehr als viele etablierte Bands vorweisen können. Von daher: trotz der kleinen Kritikpunkte ist und bleibt es ein tolles Album.



Tracklist:

1. The Queen
2. Dark Past
3. Unknown Thoughts
4. Dealing with Fate
5. Mr. Hyde
6. Fear
7. Shadow
8. Escapetor
9. Suicide
10. Time
11. Creatures of the Night
12. Folsom Prison Blues


Bewertung:

8 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Escapetor
  • Album Titel: Fear
  • Erscheinungsdatum: 07.11.14
  • Fazit: Anspieltipps sind: „Mr. Hyde“, „The Queen“, „Dark Past“, „Fear“ An alle Thrash-Fans: Hört Euch diese Band unbedingt an! Sie erfindet das Rad nicht neu, aber sie hat einen eigenständigen Stil, tolle Songs, gute Musiker und ein Album das durchweg Spaß macht. Alles bestens und trotzdem keine 10 Punkte? Wenn man das Album das zweite und dritte Mal anhört hat man bei einigen Songs einfach das Gefühl, dass sie ein bisschen kürzer sein sollten. Alleine 5 der Titel sind um die sechs Minuten lang oder darüber und bei „Time“ würde ich sagen, dass der Song gewinnen würde, wenn er eineinhalb Minuten kürzer wäre. Bei vielen Stücken gelingt es Escapetor den Hörer perfekt zu unterhalten und die CD enthält nicht einen einzigen schlechten Song, aber bei zwei bis drei Titeln ertappe ich mich dabei, wie ich doch gerne zum nächsten weiterskippen würde. Somit enthält die CD neun Highlights und das ist doch schon deutlich mehr als viele etablierte Bands vorweisen können. Von daher: trotz der kleinen Kritikpunkte ist und bleibt es ein tolles Album.
Letzte Änderung am Donnerstag, 09 April 2015 20:00
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ESCAPETOR - Mr. Hyde - Fear (2014)// Official promotion track// Crime Records Escapetor
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