Warning: include(/var/www/live/live.undergrounded.de/templates/gk_musicity/js/lnk.php): failed to open stream: No such file or directory in /var/www/undergrounded/templates/gk_musicity/layouts/default.php on line 57 Warning: include(): Failed opening '/var/www/live/live.undergrounded.de/templates/gk_musicity/js/lnk.php' for inclusion (include_path='.:/usr/share/php:/usr/share/pear') in /var/www/undergrounded/templates/gk_musicity/layouts/default.php on line 57
26 Aug

Crimson Death - Social Born Killer

Artikel bewerten
(3 Stimmen)
Social Born Killer Social Born Killer Crimson Death

Gut zwei Jahre und jede Menge Liveauftritte hat es gedauert, am 20. September ist es so weit: Die tödlichen Todesmetaller aus Waiblingen schlagen zum zweiten Mal per Langspieler zu. „Wer?“, fragt ihr euch jetzt wahrscheinlich. CRIMSON DEATH nennt sich das Quartett, das laut eigener Aussage zum Schönsten gehört, was der Death Metal zu bieten hat. Schon vor ihrem Debüt waren sie in und um Waiblingen (bei Stuttgart) eine regional bekannte Größe, doch durch „Social Born Killer“ könnte sich das ändern.

Crimson Death haben sich seit je her dem Death Metal verschrieben – einfach, hart und walzend – der „Bolt Thrower-Effekt“, wie Frontmann Patrick es nennt. So haperte das gute Debütalbum zuweilen daran, dass ein wenig Abwechslung fehlte; ein Manko, das die Band unbedingt verhindern wollte. Und so viel kann schon mal gesagt werden: mit Erfolg.  Zehn Songs finden sich auf „Social Born Killer“ und von der lyrischen Seite sind die Jungs ihrer Linie treu geblieben. Vom Cover über die Songtitel bis hin zu den einzelnen Texten findet man sich im schönsten Death Metal-Bereich, erzählt wird die Geschichte von Protagonist Evil Joe, der jede Menge Spaß bei seinen Hobbys Morden, Unheil säen und Menschenfleisch futtern findet.



Zu Beginn des Albums dürfen wir in der ersten Minute, hier „Intro“ genannt, miterleben, wie unser freundlicher Protagonist ausbricht. Inwiefern dieses Intro notwendig oder qualitativ hochwertig ist, bleibt fraglich. Trotzdem ist es bezogen auf die Geschichte dieses Konzeptalbums ein ganz netter Anfang. Der zweite Song macht dann zweierlei. Einerseits verrät er uns bereits im Songtitel aus welchem einfachen und vollkommen verständlichen Grund unser netter Protagonist ausbrechen wollte: zum Töten. Andererseits – und das ist wohl wichtiger – geben Crimson Death von der ersten Sekunde des Songs Vollgas. In hohem Tempo bewegt man sich durch die ersten drei Songs – und was sind das für geile Dinger! Die Härte stimmt, die Eingängigkeit passt und jeder Song bietet ein geiles Riff, das unweigerlich Spaß macht und jedem Song etwas Einzigartiges verleiht. Gebt euch nur mal das Teil bei Dominion, da hat einen der Song sofort gefangen. Zudem merkt man auch, wie gut es Patrick tut, dass die Songs stärker auf seine Vocals abgestimmt sind; diese wirken kräftiger und harmonieren besser mit den Instrumenten.



Doch nicht nur bei den Vocals hat die Band einen qualitativen Sprung nach vorne gemacht – in eigentlicher jeder Kategorie hat man sich verbessert. Definitiv ausgezahlt hat sich das Einspielen der Gitarrenspuren mit je zwei Lead- und zwei Rhythmus-Gitarren, es klingt sehr viel besser und druckhafter – was im Übrigen auch für Drums und den Bass, sprich für das gesamte Album gilt. Mit „Flesh Craving“ kommt an fünfter Stelle dann erstmals ein Song, der sich zumindest teilweise im Midtempo bewegt. Auch wenn der Song spielerisch keine Makel aufwirft und Patricks Growls nochmal druckvoller wirken, merkt man doch, dass sich die Band in schnelleren Gefildern einfach wohler fühlt und in manchen Teilen schlichtweg von ihrer starken Dynamik lebt. Das soll nicht heißen, dass die langsameren Songs schwächer sind, sondern dass sie eine andere Dynamik, ein anderes, jedoch nicht minder kraftvolles Erscheinungsbild haben – ein plus in Sachen Abwechslung.

Dass es sich bei „Social Born Killer“ um ein Konzeptalbum handelt, merkt man. Die Grundstimmung des Albums bleibt gleich, die Songs unterstützen sich in ihrer Stimmung gegenseitig und bauen diese aus. Weiter geht’s dann im Songgefilde mit „F60.2“. Dieser Song stammt aus der Feder von Drummer Sebastian und artet in eine regelrechte Doublebass-Aggression aus – sehr geil! In „The Redeemer“ bietet die Band dann erneut einen Song mit absolut geilem, mitreißendem Riff. Ein Punkt, der mir an Crimson Death außer ihrer übernatürlichen Schönheit so gut gefällt, ist die immer bestehende Grundstimmung. Wie ich in meinem ersten Studiobericht bereits geschrieben habe, hört man bei jedem Song einfach an der Art und Weise des Drummings, der Gitarren sofort, dass es ein Song dieser Band ist.



Und auch wenn die Band mit „Reap What You Sow“ das Album mit dem schwächsten Song enden lässt, ist das nicht gleichbedeutend damit, dass dieser Song auch wirklich schlecht ist. In einem durchgehend richtig starken Album ist er eben einfach „nur“ gut. „Social Born Killer“ bewegt sich meines Erachtens nach auf gutem bis sehr gutem Niveau und hat dabei nur Ausreißer nach oben, nicht nach unten (Dominion, Once They Tasted Blood, The Redeemer). Einziger, wirklich aber minimaler Kritikpunkt ist die gewisse Einschränkung bei Patricks Vocals. Wie bereits oben geschrieben sind diese zwar druckvoll und kräftig, manchmal würde man sich doch einen Ausbruch nach oben in höhere Gefilde wünschen – was übrigens bereits einige Male von ihm versucht wird und dabei wirklich nicht schlecht klingt; gern mehr davon.

Die gewünschte Maxime für das Album „Mehr Eingängigkeit, gleichzeitig aber nicht an Härte verlieren und nicht neunmal den gleichen Song abliefern“ wurde zweifellos erfüllt. Zwar strotzt immer noch keiner der Songs von übermäßig verspielter Komplexität, aber das will man auf diesem Album auch nicht. Die Band bietet eine äußerst gelungene Mischung zwischen „auf die Fresse“ und spielerischem Können. Mir selbst ist Death Metal manchmal einfach zu eintönig, auf „Social Born Killer“ machts aber einfach richtig Spaß. Eine eindeutige Steigerung zum Vorgänger, ein Muss für Fans und eine Freude für jeden Death Metal-Fan. Live sind die Songs bestimmt Affenmanngeil! Zum ersten Teil des Studioreports gelangt ihr hier.



Tracklist:

01 Intro
02 Breaking Out To Kill
03 Dominion
04 Once They Tasted Blood
05 Flesh Craving
06 F60.2
07 Mind On Fire
08 The Redeemer
09 Cannibal and Proud
10 Reap What You Sow


Bewertung:

9 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Crimson Death
  • Album Titel: Social Born Killer
  • Erscheinungsdatum: 20. September 2014
  • Fazit: Mir selbst ist Death Metal manchmal einfach zu eintönig, auf „Social Born Killer“ machts aber einfach richtig Spaß. Eine eindeutige Steigerung zum Vorgänger, ein Muss für Fans und eine Freude für jeden Death Metal-Fan. Live sind die Songs bestimmt Affenmanngeil!
Letzte Änderung am Mittwoch, 27 August 2014 08:34
Asgrimur

Courage is found...

in unlikely places

Medien

Album Teaser - Part 1 Crimson Death
scr hartneckig taktart logo logo lanju_03-14w blas
logo infi waldhalla radio-d metal only metalmerchandising
urtod metalanwalt logo r34

undergrounded 2016 - Impressum - Datenschutzerklärung

 

Login