Warning: include(/var/www/live/live.undergrounded.de/templates/gk_musicity/js/lnk.php): failed to open stream: No such file or directory in /var/www/undergrounded/templates/gk_musicity/layouts/default.php on line 57 Warning: include(): Failed opening '/var/www/live/live.undergrounded.de/templates/gk_musicity/js/lnk.php' for inclusion (include_path='.:/usr/share/php:/usr/share/pear') in /var/www/undergrounded/templates/gk_musicity/layouts/default.php on line 57

Interview mit Wassermanns Fiebertraum

Interview mit Wassermanns Fiebertraum Wassermanns Fiebertraum

UG: Hey Jungs! Danke, dass ihr euch die Zeit für ein Interview mit mir genommen habt!

Bitteschön, gerne!

UG: Dann fangen wir gleich an: Für alle, die die Band nicht kennen. Wie würde(s)t du/ihr die Band beschreiben?

Wir sind vier Musiker in den besten Jahren aus dem Donautal, die sphärische, psychedelische, instrumentale Gitarrenmusik mit einem gewissen Ohrwurmcharakter machen.

UG: Wassermanns Fiebertraum wurde ja erst letztes Jahr ins Leben gerufen. Seid ihr trotzdem zufrieden mit dem, was ihr seitdem erreicht habt?

Peter: Für mich ist es sehr überraschend, wie vergleichsweise schnell und gut manche Dinge funktioniert haben. Von einer frisch gegründeten Band erwartet man normalerweise wohl nicht ein Album innerhalb der ersten Monate. Rückblickend kann ich auf keinen Fall meckern, da meine Erwartungen gesprengt worden sind.

Michael: Hm, ehrlich gesagt bin ich sehr schlecht darin, mit etwas wirklich zufrieden zu sein. Ein gewisses Maß an Unzufriedenheit sehe ich als Grundgerüst für positive Entwicklung und Veränderung. Allerdings läuft´s zurzeit super: Wir verbreiten unsere Musik, spielen Konzerte und lernen neue Bekanntschaften und Freunde kennen.   

Christian: Ja klar! Ich bin sogar mehr als zufrieden: Wir spielen fast jedes Wochenende woanders live, haben Spaß, knüpfen Kontakte mit netten Menschen aus anderen Bands, Veranstaltern und natürlich dem Publikum. Wir haben sogar ein Album draußen, das die Leute auch mögen. Was will man mehr?

Reinhard: Ich bin sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Dinge. Wir genießen die schöne Zeit und geben jedes mal 100%, egal ob auf der Bühne oder abseits davon.
Es ist ein schönes Gefühl, wenn Leute das schätzen was du machst. Aus diesem Grund ist es wichtig nicht stehen zu bleiben, sondern weiter zu arbeiten.

UG: Warum habt ihr euch dafür entschieden, eure Songs gänzlich ohne Vocals aufzunehmen? Und stand das gleich von Anfang an fest?


Michael: Peter und ich spielten vor Wassermanns Fiebertraum in einer Post-Metal-Band, in der ich Sänger war. Dann ging er für ein halbes Jahr nach Neuseeland und die kreative Arbeit der Gruppe war demnach recht still gelegt. Keine Proben, keine Konzerte, kein gemeinsames Songwriting… Eine logische Konsequenz von dieser unbefriedigten Ausdruckswut war, dass ich begann zunächst mal Sololieder zu schreiben, die ich in Spurenaufnahmen festhielt und zu einem späteren Zeitpunkt eben mit Christian, Reinhard und Peter in einer Bandformation für „Brandung“ umsetzte. Ich stellte fest, dass die Lieder in sich so homogen waren und so abgeschlossen wirkten, so dass zusätzlich eine Gesangsspur fast stören würde. So kam es zu der Entscheidung, rein instrumentale Musik zu machen. Unbewusst war wahrscheinlich noch der Einfluss, dass ich einige Künstler höre, die lange instrumentale Passagen einplanen.


UG: Die Band ist ja eine deutsch-österreichische Zusammenarbeit. Woher kennt ihr euch denn alle?

Peter und Michael kennen sich schon aus der Schulzeit und spielten wie gesagt schon zuvor gemeinsam in einer Band.  Ursprünglich kommen wir alle aus Passau, der Grenzstadt zu Österreich, und Umgebung sowie dem Bayerischen Wald. Reinhard und Christian spielten vor Wassermanns Fiebertraum ebenfalls in jeweils einer eigenen Band. Da die Musikerszene in Passau sehr überschaubar ist, läuft man sich auf Konzerten oder bestimmten Bars und Kneipen fast zwangsweise über den Weg. Wir kannten uns alle schon ein paar Jahre, bevor wir uns zusammenwürfelten. Jeder studiert und lebt jetzt in einer anderen deutschen bzw. österreichischen Stadt.


UG: Ist es schwieriger, wenn die Bandmitglieder so auseinandergezogen wohnen? Gerade beim Proben stelle ich mir das sehr umständlich vor.

Das könnte man annehmen, ja! Die Frage lässt sich aber sehr knapp beantworten: Jeder von uns ist überzeugt von dem, was wir machen und wir haben eine Menge Spaß daran, deswegen nimmt jeder gerne eine kürzere oder längere Fahrt, je nach dem, in Kauf, um gemeinsam zu proben. Probeort ist in einem Vorort von Passau.


UG: Was inspiriert euch während des Songwritings?

Reinhard: Natürlich Musik in erster Linie, ebenso wie verschiedene Gefühle und Erinnerungen...

Christian: Spezielle Erlebnisse, Erinnerungen und Emotionen, Landschaften, vereinzelt Filme oder Genre-ferne Musik.

Peter: Reisen, Wandern, alle möglichen Arten von Musik oder Geräuschen.

Michael: Eigene Gefühle, Gedanken, Erlebnisse, Träume, Natur, Landschaften, die Welt, Literatur, Kunst, Filme. Das sind einige Einflüsse.
 

UG: Ihr habt innerhalb von weniger als einem Jahr euer Debütalbum aufgenommen. War das viel Arbeit in so kurzer Zeit? Manche Bands brauchen da ja bedeutend länger.

Die Lieder auf „Brandung“ sind ja die in unserer Bandformation umgesetzten, ursprünglichen Sololieder von Michael. Das Arrangieren und Modifizieren der ursprünglichen Spuren auf zwei Gitarren und einen Bass ging demnach relativ schnell voran und Peters Aufgabe bestand noch darin, geeignete Schlagzeugparts zu entwerfen. Alex Szabados, ein enger Freund von uns und seines Zeichens Medien- bzw. Tontechniker, übernahm innerhalb weniger Wochen motiviert die Aufnahme, das Mixing und Sounddesign. In Hamburg machte sich dann Olman Viper (Hertzwerk) gleich ans Werk und seine Masterarbeiten verliefen ebenfalls sehr zügig.


UG: Seid ihr zufrieden mit dem Album? Und vor allem: Seid ihr zufrieden und glücklich mit den bisher erhaltenen Rückmeldungen der Fans?

Man könnte Ewigkeiten detailverliebt an Aufnahmen rumfeilen, aber wir sind sehr zufrieden mit unserer „Brandung“! Natürlich besteht der Anspruch, das nächste Album weiterhin schmackhaft, energievoll und ansprechend zu schreiben. Die Rückmeldungen von unseren Hörern und Hörerinnen sind durchweg positiv! Wir erhalten oft sehr schöne und begeisterte Kommentare. Natürlich freut uns das enorm und motiviert uns, wenn wir merken, dass wir mit unserer Musik jemand in einer bestimmten Art und Weise bereichern!


UG: Folgt jetzt gleich wieder der nächste Songwritingprozess für ein neues Album an?

Klar, wir sind gerade mitten drin und haben mächtig Spaß daran! Voraussichtlich möchten wir im Frühjahr 2013 ins Studio, aber genaueres können wir dazu nicht sagen. Selbstverständlich halten wir dazu öffentlich auf dem Laufenden.


UG: Auf eurer Facebookseite kann man sehen, dass ihr zwar viele Auftritte in den nächsten Monaten bis Jahresende haben werdet, die meisten davon aber in euren Heimatstädten (Regensburg, Passau, Wien und Landshut). Habt ihr auch eine Tour oder so etwas in der Richtung geplant?

Eine Tour liegt definitiv in unserem Sinne! Jedoch sind die organisatorischen Umstände noch im Aufbau und das Studium muss doch etwas berücksichtigt werden.
Wie du schon gesagt hast, haben wir uns erst etwa Ende 2011 gegründet. Wir sind momentan ja unsere eigenen Manager und investieren eine Menge Zeit darin, unsere Musik zu verbreiten und Kontakte zu knüpfen. Natürlich bemühen wir uns unseren Konzertradius immer zu vergrößern und auch auf persönliche Wünsche von unseren Fans einzugehen. Wir hoffen auch, dass es weiterhin Berg auf mit uns geht und dass wir mehr und mehr Konzertanfragen bekommen.


UG: Last but not least: Geht die Musik, die ihr in eurer Freizeit hört, in die Richtung von Wassermanns Fiebertraum? Oder hört ihr ganz was anderes?

Christian: Schwer zu sagen. Ich höre überwiegend Musik mit Gesang, die auch weitgehend aggressiver, vertrackter, komischer oder melancholischer ist. Es fällt mir jedoch auf, dass ich mich mehr und mehr anderen musikalischen Einflüssen öffne, mit denen wir z.B. von Konzertbesuchern verglichen werden. Musikgeschmack ist ja nichts Statisches!

Reinhard: Ich bin sehr offen was Musik angeht, egal ob Classic Rock, HipHop oder Sludge. Vor Wassermanns Fiebertraum bin ich relativ wenig mit instrumenteller Musik in Berührung gekommen. Dies hat sich nun natürlich geändert, und ich bin einmal mehr bereichert worden.

Michael: Es gibt zwar einige instrumentelle Post-Rock-Bands, die ich sehr schätze, doch wenn ich mich selbst beobachte, dann inspirieren mich für unsere Musik meistens Künstler, die sich nicht in unserem Gerne bewegen, eine gewisse Eigenart haben und neue experimentelle Wege gehen. Da fällt mir spontan Portishead ein, die sich einem melancholischen Trip Hop verschreiben, oder Balam Acab, welcher psychedelische, verträumt und mystisch wirkende elektronische Musik macht.

Peter: Ähnliche Richtungen sind in meiner Musiksammlung sicherlich zu finden, vor allem aber auch viel Sludge und experimentelle, düstere Klanglandschaften, wie beispielsweise von Neurosis zelebriert. Doch gibt es für fast jede Musikrichtung die passende Situation oder Stimmung, Von Ambient über Progressive Rock zu Black Metal hör' ich vieles gern.

Letzte Änderung am Montag, 17 Dezember 2012 23:34

Medien

Wassermanns Fiebertraum - Wassermann Wassermanns Fiebertraum; Sebastian Narbutas
scr hartneckig taktart logo logo lanju_03-14w blas
logo infi waldhalla radio-d metal only metalmerchandising
urtod metalanwalt logo r34

undergrounded 2016 - Impressum - Datenschutzerklärung

 

Login