09 Dez

Arrrrrrrrschloch ist KEINE Kunst

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Jetzt ist es amtlich… Beleidigungen sind keine Kunst, sondern eine „Herabwürdigung des Opfers“ und eine „Ehrverletzung“. Dies musste unlängst Superraper Kool Savas lernen, der nun von einem deutschen Gericht zu einem Schmerzensgeld von 10.000 Euro verdonnert wurde, weil er Ex-Wettermoderator Jörg Kachelmann auf sogenannten „Konzerten“ unflätigst beleidigt hat.

Die Argumentation, es handele sich bei den Beleidigungen um Kunst und Kool Savas wäre in seiner künstlerischen Freiheit eingeschränkt worden, konnte (uuunglaublich zurecht) nicht gefolgt werden.

Dies wirft natürlich die Frage auf woran man erkennt, dass sich ein Kunststudium ausgezahlt hat:

  • Man wird erst HINTERHER Rapper und spart sich 10.000 Euro Schmerzensgeld und Verfahrenskosten

  • Man fängt etwas sinnvolleres mit seinem Leben an (Jawoll liebe Kunstis, im Vergleich mit einem Rapper habt sogar ihr gewonnen ^^)

  • Man kann Kunst erkennen und sogar selber welche machen, ganz anders als z.B. Kool Savas

  • Man weiß, das „Arschloch“, „verfickter Wetterfrosch“, „Idiot“ und „Bastard“ oder „potentieller Vergewaltiger, der aber aufgrund mangelnder Beweise freisgesprochen wurde“ weder von Johänn Sebästschn Bac, Wolfgäng Armadillo Monzarto noch einer anderen Größe im Musicbiz verwendet wurde und daher wohl kaum als Kunst anzusehen ist.

  • „Arrrrrrrrschloch“ ist NICHT ein kunstvoll verschnörkeltes Wort, sondern einfach nur Arschloch mit ein paar R zuviel, was nicht für Kreativität, sondern schlicht und ergreifend für ausgefallene Deutschstunden in der dritten Klasse sowie eine defekte Tastatur steht.

  • Man arbeitet später was ordentliches mit Kunst oder so und stammelt nicht in einem endlos-langweiligen Stakkato vor sich hin, legt ein paar Beats drunter die jedem vierjährigen Xylophon-Spieler die schamesröte ins Gesicht treiben würde oder schreibt in seinem „Künstler“namen das Wort Cool falsch.

  • Man wird für seine künstlerischen Erfolge gefeiert, nicht weil man Platten an Leute mit Geschmacksverirrung im Endstadium und Outfitproblemen verscherbelt.

Fuck, da hat sich ja sogar noch mein BWL-Studium mehr gelohnt…

Letzte Änderung am Freitag, 09 Dezember 2011 19:46
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Der, der hinter den Reihen wandelt. Stolz kann

sich nur erlauben wer bereit ist alles zu verlieren.

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